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"How Strong Is Your Gongfu?"
the violence and art of Taijiquan - martial arts, sports and (trans-)national cinema in popular culture
Eva Altenburger-Gbenjen
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium DDP CREOLE-Cultural Differences and Transnational Processes
Betreuer*in
Elke Mader
Mitbetreuer*in
Ulrike Davis-Sulikowski
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63951
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16293.84329.346667-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Taijiquan, eine chinesische Kampfkunst, ist ein wichtiger Bestandteil der Populärkultur in der Volksrepublik China. Sie steht im Zentrum eines dynamischen Feldes von Übergängen, das eine in Kriegen verwendete gewalttätige Kampftechnik, die mit der religiösen Philosophie des Daoismus verknüpft und nur innerhalb geschlossener Familienkreise weitergegeben wurde, in eine weltweit praktizierte Sportart gewandelt hat. Ausgehend von der Frage, wie diese harmonischen Bewegungen der Menschen im Park Teil einer Kampfkunst sein können, die verwendet wurde, um Gegner in kriegerischen Auseinander-setzungen zu töten und die Gegenstand von Kino-Blockbustern mit brutalen Kampfszenen geworden ist, wird die vorliegende Arbeit die Teilnahme an Gewalt beim Taijiquan-Training sowie das Zuschauen bei der Gewalt von filmischen Darstellungen mithilfe des theoretischen Ansatzes der Populärkultur mit Schwerpunkt auf dem Begriff der Gewalt untersuchen. Der methodische Ansatz der teilnehmenden Beobachtung begann in Beijing, was der Forscherin ermöglichte, das dort verkörperte Wissen in die Turnhallen von Wien zu bringen, wo der Schwerpunkt auf Interviews und informellen Diskussionen mit einer Taijiquan-Gruppe an einer Wiener Volkshochschule lag. Das Üben der Formen von körperlicher Gewalt, die sich im Taiji gegen einen nicht existierenden Gegner richtet, unterliegt einer Choreografie, wird von den Praktizierenden nur vorgetäuscht wird und ist imaginär. Eine perfekte Ausführung der Taiji-Bewegungen hängt von den unzähligen iterativen Handlungen ab, dem gongfu. Dies ermöglicht Vergleiche mit wuxia-Filmen, die allgemein als Kung-Fu-Filme bekannt sind, in denen die Gewalt ebenfalls angetäuscht und choreografiert wird, wobei die Glaubwürdigkeit der darstellenden Künstler von ihren verkörperten Fähigkeiten abhängt.
Abstract
(Englisch)
Taijiquan, a Chinese martial art, is an important component of popular culture in the PR China. It stands at the center of a dynamic field of transitions that turned a violent combat technique used in wars, entangled with religious philosophy of Daoism and only transmitted within the closed circle of families, into a sport practiced worldwide. Starting from the question of how these harmonious movements of the people in the park can be part of a martial art that has been used to kill opponents and which has become the subject of cinema blockbusters with brutal fight scenes, the present thesis will scrutinize the participation in violence through Taijiquan training and the spectatorship of violence of cinematic representations through the theoretical approach of popular culture with emphasis on the notion of violence. The methodological approach of participant observation started in Beijing, which allowed the researcher to take the embodied knowledge to the gyms of Vienna, where the focus was put on interviews and informal discussions with a Taijiquan group at a Viennese adult education center. The practice of forms of physical violence, which in Taiji is directed against a non-existent opponent, is subject to a choreography, only feinted, and imaginised by the practitioner. A perfect execution of the Taiji movements depends on the countless iterative acts, the gongfu. This allows comparisons with wuxia films, known generally as kung fu movies, where the violence is also feinted and choreographed, whereby the credibility of the performing artists depends on their embodied skills.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Taijiquan martial arts trans-national cinema kung fu movies wuxia-genre violence embodied knowledge
Schlagwörter
(Deutsch)
Taijiquan Kampfkunst trans-nationales Kino Kungfu-Filme wuxia-Genre Gewalt verkörpertes Wissen
Autor*innen
Eva Altenburger-Gbenjen
Haupttitel (Englisch)
"How Strong Is Your Gongfu?"
Hauptuntertitel (Englisch)
the violence and art of Taijiquan - martial arts, sports and (trans-)national cinema in popular culture
Paralleltitel (Deutsch)
"Wie stark ist dein gongfu?" : die Gewalt und Kunst des taijiquan - Kampfkunst, Sport und (trans-)nationales Kino in der Populärkultur
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
V, 139 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Elke Mader
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
73 Ethnologie > 73.53 Immaterielle Kultur
AC Nummer
AC15747341
Utheses ID
56733
Studienkennzahl
UA | 066 | 656 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1