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Jung, dumm, abhängig?
eine Gebrauchsstudie von legalen und illegalen Substanzen
Teresa Antal
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
DOI
10.25365/thesis.64004
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29583.00664.917168-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Besonders Jugendliche und Individuen mit niedrigen Bildungsabschlüssen stehen oftmals im Verdacht, besonders zu übermäßigem Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum zu neigen. Im Zuge dieser Arbeit soll diesem gesellschaftlich manifestierten Stereotyp nachgegangen werden. Die Zielsetzung der Studie besteht darin, die sozioökonomischen Daten, das Alter sowie das Risikopotenzial der TeilnehmerInnen zu evaluieren, zu vergleichen sowie zu interpretieren. Im Laufe des Projektes wurde der Substanzenkonsum, legal wie illegal, bei Individuen im Alter von 15-65 Jahren untersucht.
Ein Fragebogen, welcher die Untersuchungsinstrumente Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT), Fagerstöm-Test zur Nikotinabhängigkeit (FTND) sowie Substance Use Risk Profile Scale (SURPS) beinhaltet, wurde verwendet, um die Daten der Querschnittsstudie als computerbasierte Testung zu erheben. Teil 1 des Fragebogens beinhaltet sieben Fragen zum Tabakkonsum, der zweite Teil befasst sich mit dem Alkoholkonsum. Im dritten Teil sind zwölf Fragen zu beantworten, welche den Alkohol- und Drogengebrauch der Teilnehmenden erheben. Teil 4 ist eine Substance Use Risk Profile Scale (SURPS), welche die Klassifizierung in Risiko- und Nicht Risikopersonen determiniert. Die sechs Fragestellungen und dazugehörigen Hypothesenpaare lieferten interessante Ergebnisse: Männliche Teilnehmer konsumieren mehr und häufiger Alkohol, Zigaretten und illegale Drogen, als dies bei weiblichen Teilnehmerinnen der Fall war. Zudem weisen Frauen ein höheres Angstempfinden und einen höheren Affinitätsscore auf. Ein höchstsignifikantes Ergebnis erreichten TeilnehmerInnen in Bezug auf die Korrelation mit dem Bildungsgrad und dem gebildeten Score zur Affinität gegenüber illegalen Substanzen. Ebenso verhielt es sich mit den Bereichen der Persönlichkeitsvariablen Impulsivität, Sensation Seeking sowie Angstempfinden. Einzig im Bereich der Hoffnungslosigkeit konnte ein nicht signifikantes Ergebnis beobachtet werden. Bezüglich des zu erwartenden Ergebnisses im Bereich des Konsums in Stadt und Land konnte kein signifikantes Ergebnis erzielt werden, ebenso wie im Bereich der Singles/Vergebenen und im Bereich des Alters. Zusammenhänge im Konsum lassen sich lediglich durch die Persönlichkeitsvariable der Impulsivität erkennen.
Ein niedriger Selbstwert, Versagensängste sowie der Grad an Lebenserfüllung korrelieren signifikant mit dem Konsum von legalen und illegalen Substanzen.
Demnach spricht die Analyse der durch die 310 TeilnehmerInnen erhobenen Daten gegen das Stereotyp der „jungen und dummen“ Konsumente. Vielmehr wurde sichtbar, dass der Konsum verschiedenster Substanzen in vielen Berufsgruppen, sozialen Schichten und Altersgruppen beobachtbar ist.
Abstract
(Englisch)
Especially people at a young age and individuals with lower education seem like they take a lot of drugs, drink lots of alcohol and smoke very much. These socially manifested stereotypes are going to be pursued in the course of this thesis. The goal of the survey was to gather socio-economic data, age, as well as the potential risk of the participants to consume illegal drugs. The purpose was to evaluate, compare, and interpret the gathered data. This thesis studied the use of legal and illegal substances among invidiuals aged 15-65. A questionnaire, containing the screenings Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT), Fagerström Test for Nicotine Dependence (FTND) and the Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT), was used to gather the data of the computerbased test. Part 1 of surgery contained seven questions regarding the use of nicotine. Part 2 dealt with the use of alcohol. Part 3 had 12 questions regarding the use of alcohol and drugs. Part 4 was a Substance Use Risk Profile Scale (SURPS), which categorizes the participants in risk- and non risk individuals.
The 6 research questions and the corresponding pairs of hypotheses provided interesting results: Male participants are consuming alcohol, nicotine, and illegal drugs more often and also more frequently than female participants. Furthermore women are showing a higher feeling for anxiety and scored higher in the affinity-range. It also showed that participants with a high level of education got a significantly higher result regarding the use of illegal substances. There were no significant results about the use in the city or the countryside.
Of 310 people that participated in the survey, surprisingly, the outcome shows a very different picture. This means that many oft the users are in fact not that young, furthermore they are educated and in fact not „young and silly“.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Survey alcohol drugs nicotine stereotypes consume behaviour
Schlagwörter
(Deutsch)
Gebrauchsstudie Alkohol Drogen Nikotin Stereotype Konsumverhalten
Autor*innen
Teresa Antal
Haupttitel (Deutsch)
Jung, dumm, abhängig?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Gebrauchsstudie von legalen und illegalen Substanzen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
74 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC16122989
Utheses ID
56783
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 299 |
