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Listening als Prozess
subjektive, räumliche und geschichtliche Aspekte der auditiven Wahrnehmung von Klanginstallationen
Immanuel Jakob Maria De Gilde
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Julio Mendívil
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64178
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27765.13615.339059-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
‚Ich höre was, was du nicht siehst.‘ Die auditive Wahrnehmung stellt eine wichtige Konstante des menschlichen Lebens dar. Mittels akustischer Informationen im Raum ist es uns möglich, Rückschlüsse auf bestimmte Aktionen, Objekte oder kulturelle Praktiken zu ziehen. In der vorliegenden Arbeit soll auf den Prozess der gerichteten auditiven Wahrnehmung - kurz: das ‚Listening‘ - eingegangen werden, um die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse sodann auf das Hören von Klanginstallationen im urbanen Raum zu übertragen. Eine Annäherung an diesen Gegenstand wird mittels der Unterteilung des ‚Listening‘ in die drei Aspekte der subjektiven Klangrezeption, der räumlich-sozialen Klangausbreitung und der klingenden Historizität erreicht. Die darauf folgende Betrachtung der beispielhaft angeführten Klanginstallationen ‚The Voices‘ und ‚LISTEN‘ ermöglicht eine eingehende und multiperspektivische Auseinandersetzung mit dem Hören von ästhetisiertem Klang. Fachspezifisch verortet sich die vorliegende Arbeit in den Sound Studies, die gleichsam als inhaltlicher, sowie als kritisch zu lesender Ausgangspunkt der Betrachtungen dienen. Somit wird der These Rechnung getragen, dass Klang zwar subjektiv rezipiert wird, jedoch nie ohne (sozialen) Kontext analysiert werden kann.
Abstract
(Englisch)
‚I spy something with my little ear, that is… .‘ The auditory perception is an important constant of human life. Through acoustic informations one can draw conclusions about specific actions, objects and cultural practices. The present paper seeks to approach this group of themes by focusing on the process of directed hearing - the listening. This listening process is being subdivided into the three aspects of subjective perception of sound, socio-spatial dispersion of sound and sounding historicality. On the basis of this theoretical approach, the two sound installations in urban space ‚The Voices‘ and ‚LISTEN‘ are being examined as a practical interference of the whole listening process. Multiple ideas and methods of approaching the research object locate itself within the sound studies, which serve as a theoretical starting point on the one hand but also as an initial point for critique on the other. This takes in account that sound is always percepted individually but can never be analysed without its social context.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sound sound installation sound studies sound art perception auditory perception ethnomusicology aesthetic heraring listening
Schlagwörter
(Deutsch)
Listening Wahrnehmung auditive Wahrnehmung Hören gerichtetes Hören Sound Studies Sound Art Klanginstallation urbaner Raum Geschichte Subjekt Ethnomusikologie Musikästhetik Phänomenologie Sound Klang Rezeption
Autor*innen
Immanuel Jakob Maria De Gilde
Haupttitel (Deutsch)
Listening als Prozess
Hauptuntertitel (Deutsch)
subjektive, räumliche und geschichtliche Aspekte der auditiven Wahrnehmung von Klanginstallationen
Paralleltitel (Englisch)
Listening as a process : subjective, spatial and historical dimensions of the auditory perception of sound installations
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
122 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julio Mendívil
Klassifikationen
24 Theater > 24.40 Musik: Allgemeines ,
24 Theater > 24.43 Musikphilosophie, Musikästhetik ,
24 Theater > 24.75 Musiktheorie
AC Nummer
AC16075344
Utheses ID
56939
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1