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Images of Russia in American travelogues from the late 1920s to the late 1950s
Nina Yanitskaya
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Russisch
Betreuer*in
Waldemar Zacharasiewicz
DOI
10.25365/thesis.79502
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12062.44192.313459-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Bildern von Russland in den Reisebüchern von Theodore Dreiser, Edmund Wilson, John Steinbeck, William O. Douglas und Gaylord P. Harnwell. Die Zeitperiode zwischen dem Ende der 1920er und dem Ende der 1950er Jahre liegt in der sowjetischen Ära, in der die Beziehungen zwischen den US und der UdSSR angespannt waren. Fünf Bücher und ein veröffentlichtes Manuskript werden mit Hilfe von Konzepten und Methoden im theoretischen Rahmen der Imagologie analysiert. Die Forschungsfrage ist, ob die amerikanischen Schriftsteller Russland anhand vorgefasster Meinungen und Stereotypen oder ihrer persönlichen Erfahrungen dargestellt haben. Die Analyse geht auf die Konstruktion des russischen Nationalcharakters ein und bezieht sich auf jene Aspekte des russischen Lebens, auf denen der Fokus der meisten Verfasser lag: Aussehen und Kleidung, Lebensmittel und Essgewohnheiten, Unterkünfte, Kunst und Literatur, und die russische Landschaft. Die Analyse zeigt, dass die Autoren manche verfestigten Heterostereotype von Russland, sowohl positive als auch negative, die von der Epoche oder dem politischen System unabhängig waren, bestätigt haben. Andere Stereotype haben sich im Laufe von dreißig Jahren allerdings geändert. Die verschiedenen Sichtweisen der Reisenden ergaben sich vermutlich aus der Ambivalenz des russischen Charakters. Durch den Vergleich sowjetischer Phänomene mit entsprechenden in den Vereinigten Staaten haben die Schriftsteller zahlreiche amerikanische Eigenbilder aufgedeckt. Hauptresultat der Studie ist, dass die Fremdbilder der Autoren nicht nur durch vorgefasste Kenntnisse und eigene Erfahrungen geprägt wurden, sondern auch auf Grund von Meinungen russischer und amerikanischer Personen zustandekamen, mit denen die Verfasser während der Reisen sprachen. Diese drei Komponenten wurden wiederum durch die Vorbereitung, Länge und den Anlass der Reisen beeinflusst.
Abstract
(Englisch)
This thesis aims to examine images of Russia in American travelogues by Theodore Dreiser, Edmund Wilson, John Steinbeck, William O. Douglas and Gaylord P. Harnwell. The time span from the late 1920s to the late 1950s refers to the Soviet era, which was characterised by contentious relations between the US and the USSR. Five books and one published manuscript are analysed with the help of concepts and methods of imagology, the research question being whether the writers described Russia on the basis of their preconceived notions or personal experiences. The analysis of the selected texts focuses first on the construction of the Russian national character, and then on the representation of those aspects of Russian life which drew the writers’ attention: appearances and clothing, food and eating habits, housing, arts and literature, and the landscape. This study shows that the authors confirmed both positive and negative hetero-stereotypes of Russia, some of which proved to be persistent, irrespective of the epoch or political system; other stereotypes, however, underwent reversals even within three decades. Occasional contradictory opinions of the travellers reflected the ambivalence of the Russian national character. Additionally, by comparing specific phenomena in the Soviet Union and the United States, the writers revealed and sharpened numerous auto-images. The main conclusion drawn is that the authors forged images not only by resorting to their preconceived knowledge and to autoptic experiences but also to the judgements of the Russian and American individuals who they communicated with during their journeys. These three components, in their turn, were influenced by further important factors: the preparation, the duration and the purpose of the trip.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Imagology stereotype prejudice national character Russia Soviet Union USSR travelogue travel book American literature
Schlagwörter
(Deutsch)
Imagologie Stereotyp Vorurteil Nationalcharakter Russland Sowjetunion UdSSR Reisebericht amerikanische Literatur
Autor*innen
Nina Yanitskaya
Haupttitel (Englisch)
Images of Russia in American travelogues from the late 1920s to the late 1950s
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
107 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Waldemar Zacharasiewicz
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.06 Angloamerikanische Literatur
AC Nummer
AC16113108
Utheses ID
56944
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 362 |
