Detailansicht

Umsetzung der Meldepflicht bei Arzneimittel-Nebenwirkungen in Österreich
Christiane Unger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Johannes Pleiner-Duxneuner
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12061.07306.135261-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Zeiten von Gesundheitssystemen, die von einer stetigen Zunahme an Arzneimittelverschreibungen geprägt sind, liegt ein wichtiger Aspekt der Arzneimittelsicherheit in der Meldung von Arzneimittelnebenwirkungen, um eine Verbesserung der Patientensicherheit zu erreichen. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu beurteilen, inwiefern die Meldepflicht bei Arzneimittelnebenwirkungen in Österreich umgesetzt wird. Besonderer Fokus liegt auf der Meldemoral der nach dem Arzneimittelgesetz zur Meldung verpflichteten Ärzte und Apotheker. Zu diesem Zweck wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, um in weiterer Folge die Erstellung von Expertenfragebögen zu ermöglichen, die von jeweils dreißig Ärzten und Apothekern ausgefüllt wurden. Zusätzlich wurde im Rahmen der Diplomarbeit ein Experteninterview durchgeführt. Die Literaturrecherche, die Analyse der Expertenfragebögen und das Experteninterview lassen darauf schließen, dass Ärzte und Apotheker in Österreich, trotz eines verpflichtenden Meldesystems und eines Anstiegs der Meldezahlen in den letzten Jahren, zu wenige Arzneimittelnebenwirkungen melden. Es wird auch gezeigt, dass Apotheker eine höhere Meldemoral als Ärzte haben.
Abstract
(Englisch)
In times of health care systems that are characterized by a steady increase in drug prescriptions, an important aspect of drug safety is the reporting of adverse drug reactions in order to achieve an improvement in patient safety. The aim of this diploma thesis is to assess the implementation of the reporting requirements for adverse events in Austria, with a particular focus on the reporting morale of doctors and pharmacists who are obliged to report adverse events according to the Medicines Act. For this purpose, a comprehensive literature research was first carried out in order to enable the creation of questionnaires for doctors and pharmacists, which were filled out by thirty doctors and pharmacists each. In addition, an expert interview was carried out as part of the thesis. The literature review and the analysis of the expert questionnaires suggest that, despite a mandatory reporting system and an increased number of reports in recent years, doctors and pharmacists in Austria have reported too few adverse drug reactions. Nevertheless, pharmacists have a higher reporting morale than doctors.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Adverse drug reactions reporting requirements implementation Austria
Schlagwörter
(Deutsch)
Arzneimittelnebenwirkungen Meldepflicht Umsetzung Österreich
Autor*innen
Christiane Unger
Haupttitel (Deutsch)
Umsetzung der Meldepflicht bei Arzneimittel-Nebenwirkungen in Österreich
Paralleltitel (Englisch)
Implementation of the reporting requirements for adverse drug reactions in Austria
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
III, 56 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johannes Pleiner-Duxneuner
Klassifikationen
44 Medizin > 44.10 Gesundheitswesen: Allgemeines ,
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC16158356
Utheses ID
56990
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1