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Psychologische Fehlannahmen bei Schülerinnen und Schülern der Elementarpädagogik
Erfassung, Verbreitung und Veränderung
Elisabeth Gertrude Fink
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Englisch
Betreuer*in
Marco Jirasko
DOI
10.25365/thesis.64250
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27763.89147.978652-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist herauszufinden, inwieweit psychologische Fehlannahmen (PFA) bei Schülerinnen und Schülern der Oberstufenklassen sowie bei Kollegstudierenden der Postsekundarform verbreitet sind. Dazu wurde eine Querschnittstudie mittels eines Fragebogens an einer Wiener Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) mit insgesamt 301 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt. Die Studie wurde so konzipiert, dass alle Schulstufen zwischen der 2. und 5. Klasse der BAfEP - Langform und in zwei Kollegklassen verglichen werden konnten. Des Weiteren wurde untersucht, ob der dem Schultyp spezifisch ausgerichtete Pädagogikunterricht den Glauben an PFA über den Verlauf der Schulzeit verändern kann. Darüber hinaus wurde die Komplexität einer sinnvollen und adäquaten Methode zur Erfassung von PFA betrachtet sowie ein im Unterschied zu den bereits erprobten dichotom ausgerichteten Fragebögen im Antwortformat abgeändertes Erhebungsinstrument, verwendet. Zudem wurde der Zusammenhang zwischen individuellen Einflussfaktoren und dem Festhalten an PFA behandelt. Der Test psychologischer Fehlannahmen weist eine mittlere interne Konsistenz auf. Die Resultate der Gruppenvergleiche der untersuchten Item - Mediane über die untersuchten Schulstufen lassen bei 40 % der Fehlannahmen einen eindeutigen Entwicklungstrend in Richtung einer Reduktion der Zustimmung PFA erkennen. Ebenso konnte ein Zusammenhang des Grades der Sicherheit, mit welcher die Aussagen getroffen wurden, und dieser Gruppe von PFA festgestellt werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Veränderungen auf den Pädagogikunterricht zurückzuführen sind. Als diesbezüglich möglicher individueller Einflussfaktor kann der negative mittlere Zusammenhang der Zustimmung zu PFA mit der Need for Cognition angesehen werden. Angesichts der Eigenschaften einer Querschnittsstudie und um die Resultate dieser Studie zu bestärken und Berichte über Wirkrichtungen tätigen zu können, sollte die Untersuchung auch längsschnittlich durchgeführt werden.
Abstract
(Englisch)
The aim of this diploma thesis is to investigate to what extent the belief in psychological misconceptions is widespread amongst pupils and college students attending an educational institution for elementary education. For this purpose, a study, employing a cross-sectional research design, was carried out at a Viennese college for nursery education (BAfEP) with a total of 301 participants. The study was designed to compare all years between the 2nd and 5th grade of the BAfEP long version and in two collage classes by means of a questionnaire. Furthermore, the issue of an appropriate questionnaire of psychological misconceptions was addressed and a modified survey instrument was tested. In addition, the coherences of the belief in psychological misconceptions and individual factors were analysed. The test of psychological misconception showed an internal consistency of medium height. The results of the group comparisons of the examined years showed a clear trend towards a reduction of the approval of PFA in 40 % of the given misconceptions. The results of the group comparison indicated, with special regard to the years of the BAfEP long version, that the study of psychology and in this case the study of pedagogics can indeed resolve or at least reduce some misconceptions. Novices to the field of pedagogics and psychology tend to agree to more psychological misconceptions as final-year pupils. In this regard, the negative moderate correlation between the agreement to psychological misconceptions and the need for cognition can be seen as a possible individual influencing factor. With regard to the test-specific properties of a cross-sectional study, a longitudinal verification of this study might be beneficial. This should also be considered in order to support and confirm the results of this study and to be able to report on causal links.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
psychological misconceptions psychomythology need for cognition pedagogical education
Schlagwörter
(Deutsch)
psychologische Fehlannahmen Psychomythologie Need for Cognition Pädagogikunterricht
Autor*innen
Elisabeth Gertrude Fink
Haupttitel (Deutsch)
Psychologische Fehlannahmen bei Schülerinnen und Schülern der Elementarpädagogik
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erfassung, Verbreitung und Veränderung
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
122 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marco Jirasko
AC Nummer
AC16135998
Utheses ID
57006
Studienkennzahl
UT | 190 | 299 | 344 |
