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The internal crisis in the EU - a hurdle for Bosnia’s accession?
Anes Makul
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften (Dissertationsgebiet: Politikwissenschaft)
Betreuer*in
Otmar Höll
DOI
10.25365/thesis.74260
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15831.26079.252571-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Finanz-, Wirtschafts- und die Krisen der Eurozone auf die EU Erweiterungspolitik gegenüber Bosnien-Herzegowina ausgewirkt haben. Es wird argumentiert, dass die Krisen einen Politikwechsel verursacht haben und die Erweiterungspolitik an das Ende der Prioritätenliste gelandet ist. Die Faktoren die zu diesem Politikwechsel geführt haben sind das Krisenmanagement, die rechten euroskeptischen Parteien, die niedrige Zustimmung der Bevölkerung so eine Politik weiterzuführen und die betroffene Gruppendynamik, die schon nach der Erweiterung in 2004 sichtbar war. Die Erweiterungspolitik hat wieder an Wichtigkeit in 2017 gewonnen, als die EU Offiziellen offener für die Bereitschaft neue Mitgliedsstaaten einzunehmen geworben haben. Diese Politik wurde in 2018 fortgeführt als die Europäische Kommission eine neue Erweiterungsstrategie vorgestellt hat, die auch der Europäische Rat bestätigte. Der Politikwechsel wurde, einerseits, durch eine erhöhte Präsenz Russlands und China auf dem Westlichen Balkan verursacht, obwohl die EU Erweiterungspolitik durch die internen Krisen weiterhin eingeschränkt war. Die Europäische Union und die Mitgliedstaaten nehmen diese zwei Länder als Konkurrenz war, die die Interessen der EU gefährden und Auswirkungen auf die EU haben könnten. Zweitens haben die Krisen auf dem Balkan zu einer aktiveren EU Politik geführt. Außerdem untersucht die Arbeit die Rollen Deutschlands, der Vereinigten Königreichs (UK) und Frankreichs in der EU Erweiterungspolitik bezüglich Bosnien-Herzegowina. Deutschland und UK halten eine Pro-Erweiterungsposition während Frankreich als ein Erweiterungsskeptiker handelt. Überdies wird analysiert wie sich das Verlassen der EU seitens UK auf die EU Erweiterungspolitik auswirken wird. Zudem wird die Rolle der USA, die als traditioneller Partner der EU gilt, untersucht. Den theoretischen Rahmen für die Arbeit bildet Liberal Intergovernmentalism. Als methodischer Ansatz wird die Prozessanalyse benutzt.
Abstract
(Englisch)
This work asks to what extent the financial, economic, and Eurozone crises within the European Union have affected the EU enlargement policy regarding Bosnia and Herzegovina. It is argued that the crises have caused a policy re-order that moved the enlargement policy at the bottom of the priority list. The factors that contributed to the policy re-order are the crisis management, the right-wing Eurosceptic parties, low support among citizens to pursue such policy, and the affected group dynamics that already existed after the 2004 enlargement. The importance of the enlargement policy in the EU official agenda has increased again in 2017 when the readiness of the EU to include new member states has been advocated more openly by EU officials. That policy has continued also in 2018 when the European Commission presented a new Enlargement Strategy, which has been confirmed by the European Council as well. The policy change, one the one hand, has been affected by the increased presence of Russia and China in the region of Western Balkans, although the EU enlargement policy was still constrained by the internal crises. The European Union and the Member States perceive these two countries as competitors whose impact could threaten the European interests and affect the EU. On the other hand, the crises in the Balkans have affected the EU to pursue a more active policy. Furthermore, this work examines the roles of Germany, the United Kingdom and France in the enlargement policy regarding Bosnia and Herzegovina. Germany and the UK hold a pro-enlargement position, while France acts as an enlargement sceptic. Moreover, it is analysed how the departure of the UK from the EU affects the enlargement policy. Additionally, the role of the USA, a traditional EU partner, will be examined. The theoretical framework for the thesis is Liberal Intergovernmentalism. This work uses process tracing as the methodology of the work.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
EU Enlargement Crises in the EU Euroscepticism Bosnia and Herzegovina Geopolitics
Schlagwörter
(Deutsch)
EU Erweiterung Krisen in der EU Euroskeptizismus Bosnien - Herzegowina Geopolitik
Autor*innen
Anes Makul
Haupttitel (Englisch)
The internal crisis in the EU - a hurdle for Bosnia’s accession?
Paralleltitel (Deutsch)
Die interne Krise in der EU - eine Hürde für den bosnischen Beitritt?
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
xi, 291 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Soeren Keil ,
Johannes Pollak
Klassifikationen
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC15763801
Utheses ID
57042
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 300 |
