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Aktivitätsprofil und physiologische Reaktionen des Amateurboxkampfes sowie aerobe Kapazität von Amateurboxern
Michael Gunitzberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Harald Tschan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64330
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14825.24882.997365-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, ein Aktivitätsprofil für Boxkämpfe aller Leistungsklassen zu erstellen, die physiologischen Reaktionen auf einen Boxkampf (Herzfrequenz, Laktat, Sauerstoffaufnahme) zu erfassen und die aerobe Kapazität der Boxer während Stufentests am Laufband zu ermitteln. Design: Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um ein Narratives Review. Methoden: Die Datenbank „PubMed“ wurde mittels der Begriffe „boxing“, „activity profil“ und „performance“ „physiological“ durchsucht. Anschließend wurden über die Literaturverzeichnisse der gefundenen Arbeiten weitere Studien gesucht. Ergebnisse: Das Aktivitätsprofil zeigt eine Schlagrate von 16 bis 26 Schlägen pro Minute und Boxer. Die Verteidigungsmaßnahmen lagen zwischen 1,9 und 10 pro Minute und Boxer. Die Aktivitätsraten ergaben 1,2–1,55 Aktionen pro Sekunde. Die Interaktionszeit beträgt ca. 92 Sekunden pro Runde. In 2 von 3 Fällen stieg die Aktivitätsrate von Runde 1 auf Runde 2 und Runde 3. In einem Fall blieb die Aktivitätsrate gleich. Die Interaktionszeit stieg von Runde 1 zu Runde 3. 3 von 5 Studien ergaben eine signifikant höhere Schlagzahl für die Gewinner. In 1 von 4 Studien zeigten die Gewinner in 2 von 3 Runden signifikant mehr Treffer. 3 Studien zeigten, dass Gewinner in 14-20% der Kämpfe weniger Treffer als Verlierer hatten (die durchschnittliche Differenz der Treffer betrug 9-23). In 3 von 5 Studien schlugen die Gewinner in mindestens 2 von 3 Runden signifikant genauer als die Verlierer. Eine Boxrunde dauerte effektiv zwischen 183 und 200 Sekunden. Boxkämpfe verursachen Laktatwerte von 8,6-13,6 mmol/l, unabhängig von Kampfdauer und Punktesystem. Sparringskämpfe zeigten Laktatwerte von 8,87-12,4 mmol/l. Die maximale Herzfrequenz in Sparrings lag zwischen 180-200 (92-103% der maximalen Herzfrequenz), die durchschnittliche Herzfrequenz während der Runden betrug 164-187. Die berechneten, maximalen VO2-Werte betrugen 54,6 ml/kg/min (104% VO2max), die durchschnittlichen, berechneten VO2-Werte während der Runden betrugen 47 ml/kg/min (93% VO2max). Die nach dem Kampf gemessene VO2 war 43 ml/kg/min (70% VO2max). Die aerobe Kapazität männlicher, erwachsener Boxer, gemessen während der Spiroergometrie auf dem Laufband, lag bei Sportlern von Nationalmannschaften zwischen 58 und 62 ml/kg/min. Anfänger hatten VO2max-Werte zwischen 52-62 ml/kg/min. Zusammenfassung: Das analysierte Aktivitätsprofil zeigt, welche Anforderungen ein Boxkampf an den Sportler stellt und deutet an, was für den Sieg erforderlich ist. Die physiologischen Reaktionen spiegeln die Belastungshöhe von Boxkämpfen und Sparrings wider. Die gemessenen aeroben Kapazitäten von Boxern bilden den notwendigen Trainingszustand ab. Schlüsselwörter: „boxing“, „activity profile“, „performance“, „physiological“

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
boxing activity profile performance physiological
Schlagwörter
(Deutsch)
Boxen Aktivitätsprofil physiologische Reaktionen aerobe Kapazität
Autor*innen
Michael Gunitzberger
Haupttitel (Deutsch)
Aktivitätsprofil und physiologische Reaktionen des Amateurboxkampfes sowie aerobe Kapazität von Amateurboxern
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
68 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.18 Kraftsport, Kampfsport
AC Nummer
AC15767610
Utheses ID
57078
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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