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Das Naturverständnis bei Rousseau und Nietzsche
Pedro Grünwalder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Richard Heinrich
DOI
10.25365/thesis.64337
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14824.60951.962569-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Frage nach dem Stellenwert der Natur in den philosophischen Schriften von Jean-Jacques Rousseau und Friedrich Nietzsche kann als Leitgedanke für die Konzeption der vorliegenden Arbeit begriffen werden. Bei Rousseau sind neben den poetisch-sentimentalen Naturbeschreibungen seines literarischen Werkes auch die sozialphilosophischen Betrachtungen in seinen politischen Reflexionen von dem Unmittelbarkeitsideal des Natürlichen getragen. Die daraus entwickelten Einwände gegen die Regelzwänge einer fehlgeleiteten Verstandeskultur teilt auch Nietzsche, jedoch unter anderen Vorzeichen. Beide Denker operieren mit der heuristischen Fiktion einer außermoralischen Instanz, die als leuchtendes Gegenbild zur zivilisatorischen Selbstentfremdungsproblematik aufgebaut wird. Nietzsches systematischer Perspektivismus ermöglicht es, seine Naturinterpretation im Kontext seiner Erkenntnis- und Moralkritik darzulegen, um in weiterer Folge auch einen Blick in die zarathustrischen Bilderwelten seiner Spätphase zu werfen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Rousseau Bukolik Nietzsche
Autor*innen
Pedro Grünwalder
Haupttitel (Deutsch)
Das Naturverständnis bei Rousseau und Nietzsche
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
77 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Richard Heinrich
Klassifikation
08 Philosophie > 08.42 Kulturphilosophie
AC Nummer
AC16127914
Utheses ID
57085
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
