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Medienvertrauen in den ORF und Fake-News
eine empirische Arbeit über die Anschuldigung des Labels "Fake-News" und die Auswirkungen auf den österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Dominique Hasler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sophie Lecheler
DOI
10.25365/thesis.64380
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10196.47999.148894-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Medienvertrauen sinkt weltweit. Gleichzeitig mehren sich die Anschuldigungen an Medieninstitutionen, „Fake-News“ zu betreiben. Während sich die wenigen Studien zum Label „Fake-News“ – also die Instrumentalisierung dieses Begriffes um Nachrichtenmedien zu delegitimieren (Egelhofer & Lecheler, 2019, S. 97) – darauf beziehen, wie und mit welchen Maßnahmen Journalistinnen und Journalisten mit dieser Anschuldigung umgehen, gibt es keine Studie dazu, wie sich dieses Label auf das Medienvertrauen von Rezipientinnen und Rezipienten auswirkt. Dazu wurde mittels einer Online-Befragung, in der einer Experimentalgruppe ein negativer Stimulus und einer Kontrollgruppe ein neutraler Stimulus vorgelegt wurde, untersucht, ob beim Rezipieren des Labels „Fake-News“ ein Vertrauensunterschied am konkreten Beispiel des ORFs messbar ist.
Dabei kann bezüglich des Haupteffektes kein signifikanter Unterschied zwischen Experimental- und Kontrollgruppe festgestellt werden. Weiters ist ebenfalls kein Unterschied messbar in Bezug auf die Moderatoren: populistische Einstellungen, niedriges politisches Wissen und niedriges politisches Interesse der Rezipientinnen und Rezipienten.
Zu einem Ergebnis kommt es jedoch bei Personen, mit niedrigem ORF-Konsum. Diese weisen signifikant weniger Medienvertrauen nach dem Rezipieren des negativen Stimulus auf, als jene mit niedrigem ORF-Konsum, die den neutralen Stimulus rezipiert haben. Bei jenen mit hohem ORF-Konsum konnte hingegen weder in der Experimental- noch in der Kontrollgruppe ein Unterschied festgestellt werden. Somit konnte lediglich die Hypothese zum niedrigen ORF-Konsum bestätigt werden. Dieser Zusammenhang lässt sich jedoch anhand der spezifischen ORF-Angebote, nämlich jenen des ZIB1 und ZIB2-Konsums nicht feststellen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fake-News Medienvertrauen ORF
Autor*innen
Dominique Hasler
Haupttitel (Deutsch)
Medienvertrauen in den ORF und Fake-News
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Arbeit über die Anschuldigung des Labels "Fake-News" und die Auswirkungen auf den österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sophie Lecheler
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.32 Öffentliche Meinung
AC Nummer
AC16069306
Utheses ID
57124
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
