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Interpersonelle Emotionsregulation und verwandte Konzepte
Erarbeitung und Überprüfung eines empirischen Modells
Johanna Kropfreiter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Anton-Rupert Laireiter
DOI
10.25365/thesis.64428
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16111.20367.720269-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Erforschung interpersoneller Emotionsregulation (IER) erfährt zunehmend an Bedeutung. Definitorische und konzeptuelle Abgrenzungen der IER sind erforderlich, um zukünftige Forschungsergebnisse vergleichbar zu machen. In dieser Studie wurde der aktuelle Forschungsstand zu IER aufbereitet und eine Unterteilung in die Subkonstrukte intrinsische und extrinsische IER vorgenommen. Intrinsische IER bezeichnet Situationen, in denen sozialer Kontakt initiiert wird, um eigene Emotionen mit Hilfe anderer zu regulieren. Werden gezielt die Emotionen anderer Personen reguliert, spricht man von extrinsischer IER. Verbindungen zu verwandten Konzepten wie Coping, Empathie, emotionaler Intelligenz, wahrgenommener sozialer Unterstützung, erhaltener sozialer Unterstützung und dem Unterstützungsnetzwerk (Größe, Zufriedenheit) wurden erarbeitet.
Ziel der Studie war die Untersuchung der Beziehung zwischen den Subkonstrukten der IER. Außerdem wurden die Zusammenhänge zwischen intrinsischer und extrinsischer IER und den verwandten Konzepten erforscht. Basierend auf den erarbeiteten Hypothesen erfolgte die grafische Entwicklung eines umfassenden Modells.
Die im Zuge einer Online-Befragung einmalig erhobenen Daten stammten aus der deutschsprachigen erwachsenen Allgemeinbevölkerung. Die Stichprobe umfasste 227 Personen (75.8% weiblich, 24.2% männlich). Es konnte keine signifikante Korrelation zwischen den Subkonstrukten der IER festgestellt werden. Intrinsische IER wies positive Zusammenhänge mit Empathie, emotionaler Intelligenz, wahrgenommener und erhaltener sozialer Unterstützung sowie der Größe des Unterstützungsnetzwerks auf. Extrinsische IER korrelierte positiv mit erhaltener sozialer Unterstützung, Coping und Empathie. Die empirische Überprüfung des Modells mittels Pfadanalysen resultierte in keiner guten Realitätsanpassung an die erhobenen Daten.
Die Ergebnisse sprechen für eine Unterteilung in intrinsische und extrinsische IER. Die Resultate legen nahe, dass die IER zukünftig als eigenständiges Konzept betrachtet werden sollte.
Abstract
(Englisch)
Research on interpersonal emotion regulation (IER) is becoming increasingly important. Definitional and conceptual boundaries of IER are required to make future research findings comparable. In this study the current IER state of the art was processed and a subdivision into the intrinsic and extrinsic IER subconstructs was made. Intrinsic IER refers to situations in which social contact is initiated in order to regulate one’s own emotions with the help of others. The mechanism of specifically regulating other people’s emotions refers to extrinsic IER. Links to related concepts such as coping, empathy, emotional intelligence, perceived social support, enacted social support and the social support network (number, satisfaction) were developed.
Aim of the study was to examine the relationship between the subconstructs of IER. The relationships between intrinsic and extrinsic IER and the related concepts were also explored. Based on the hypotheses, a comprehensive model was developed.
The cross-sectional data was collected in the course of an online survey. The sample included 227 people (75.8% female, 24.2% male) from the German-speaking adult population. There was no significant correlation between the subconstructs of IER. Intrinsic IER showed positive correlations with empathy, emotional intelligence, perceived and enacted social support and the amount of the social support network. Extrinsic IER was positively correlated with enacted social support, coping and empathy. The empirical examination of the hypothesized model by means of path analysis did not result in good model-fit for the data collected.
The results suggest a division into intrinsic and extrinsic IER. The results indicate that IER should be considered an independent concept in future research.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
interpersonal emotion regulation intrinsic extrinsic related concepts path analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
interpersonelle Emotionsregulation intrinsisch extrinsisch verwandte Konzepte Pfadanalyse
Autor*innen
Johanna Kropfreiter
Haupttitel (Deutsch)
Interpersonelle Emotionsregulation und verwandte Konzepte
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erarbeitung und Überprüfung eines empirischen Modells
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
96 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anton-Rupert Laireiter
AC Nummer
AC16118175
Utheses ID
57168
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
