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Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den Gemeinden im Bereich der Demenzversorgung
Barbara Pegam
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Ursula Juliane Naue
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10195.49384.495064-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem weltweit immer wichtiger werdenden Thema der Demenz. Dadurch dass die Lebenserwartung der Frauen und Männer steigt, wird auch die im Alter auftretende Demenz häufiger. Darauf muss sich die Gesellschaft, vor allem aber die politisch Verantwortlichen, vorbereiten, um den Herausforderungen begegnen zu können. Der Umgang mit einer Person mit Demenz kann schwierig und überraschend sein, weshalb das gemeinsame Miteinander und die gegenseitige Hilfe auf allen Ebenen wichtig ist. Das Ziel dieser Masterarbeit ist, Empfehlungen für eine Verbesserung hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den Gemeinden zu formulieren, so, dass es zu einer größeren Inanspruchnahme von Angeboten, aber auch generell zu einer Verbesserung hinsichtlich der Versorgung und der Angebote kommen kann. Für das allgemeine Verständnis werden die Österreichische Demenzstrategie, insbesondere die Umsetzung in Kärnten, eine kurze Zusammenfassung der Rechtslage und weitere Projekte, welche zum Thema Demenz, ins Leben gerufen werden, vorgestellt. Die Demenzpläne Norwegens werden deshalb miteinbezogen, da Norwegen als Vorreiterrolle Europas gilt und somit ein Vergleich zu Österreich, beziehungsweise Kärnten bezüglich der Inhalte aufgestellt werden kann. Um die Forschungsfragen möglichst vielseitig und aus unterschiedlichen Sichtweisen beantworten zu können, wird neben der Bundesländer- und Gemeindeebene auch der Pflege- und Betreuungssektor miteinbezogen. Als Methode dient das leitfadengestützte Expertinnen- und Experteninterview mit insgesamt sieben Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern. Durch die Zusammenfassung der Interviews und die ausgewerteten Inhalte wird ersichtlich, dass die Sichtweise der Gemeindeebene und des Pflege- und Betreuungssektors unterschiedlich zu jener des Landes ist. Vor allem, dass Gemeinden mehr an Verantwortung bekommen sollen, sowie der Ablauf wie Entscheidungen getroffen werden, soll sich verändern. Somit braucht es noch sehr viel gemeinsame Arbeit, dass es zu neuen (Weiter )Entwicklungen kommen kann.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis deals with the topic of dementia, which is becoming increasingly important worldwide. Due to the fact that life expectancy of women and men is increasing, dementia, especially the one, which occurs in old age, is also becoming more frequent. Society, but above all political leaders, must prepare for this in order to be able to conquer the challenges. In particular, dealing with a person with dementia can be difficult and surprising, which is why it is important to work together and help each other in all areas. The aim of this thesis is to make recommendations for an improvement with regard to the cooperation between the province of Carinthia and the municipalities, so that there can be a greater use and an improvement of care and services. For general understanding, the Austrian Dementia Strategy, especially its implementation in Carinthia, a short summary of the legal situation and other projects that are being launched on the topic of dementia are presented. Furthermore, the dementia-plans of Norway are included because this country is contributed as a “dementia-pioneer” in Europe and therefore a comparison to Austria and Carinthia can be made with regard to the contents. In order to be able to answer the research questions as varied as possible and from different perspectives, the nursing and care sector was included in addition to Carinthia and its municipalities. The method chosen was the expert-interview. Seven interviews were made in total. First, the results of the municipal level and the nursing and care sector were collected and afterwards presented to the conversation partner at the federal state level. The summary of the interviews and the evaluated contents show that the view of the community level and the care sector is different from that of the federal state of Carinthia. Especially the fact, that municipalities should get more responsibility and how decisions are made must be changed. Thus, there is still a lot of work to be done, which may lead to new developments.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Dementia Carinthia Municipality Care
Schlagwörter
(Deutsch)
Demenz Kärnten Gemeinde Pflege
Autor*innen
Barbara Pegam
Haupttitel (Deutsch)
Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den Gemeinden im Bereich der Demenzversorgung
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
152 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Juliane Naue
Klassifikationen
89 Politologie > 89.30 Politische Systeme: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.55 Politische Entscheidung ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation ,
89 Politologie > 89.57 Politische Beteiligung
AC Nummer
AC15759505
Utheses ID
57217
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1