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Mediating the four Holocaust memorials in Berlin
an ethnographic case study on relational remembrance
Alice Reitz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium DDP Urban Studies
Betreuer*in
Margarita Barañano
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64540
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29037.93716.550297-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte kann ein Erstarken rechter Parteien in ganz Europa beobachtet werden. Die Förderung von Werten der Toleranz und Solidarität ist wichtiger denn je, um einer Kultur der Ignoranz und der Rückbesinnung auf den Nationalstaat entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund steht das Gedenken an den Holocaust vor großen Herausforderungen. Auch weil es zunehmend weniger Zeitzeug*innen gibt und die Frage, wie man sich an die Vergangenheit erinnern und künftige Generationen über die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs aufklären kann verstärkt aufdrängt. An diesem Wendepunkt der Erinnerungskultur spielen Gedenkstätten eine entscheidende Rolle, da sie in der Lage sind, Erinnerung zu materialisieren und räumlich zu manifestieren. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit das tägliche Geschehen an den vier Holocaust Denkmalen in Berlin. In Anlehnung an das ‘counter-memorial’ von Young werden die Denkmale durch die Linse des Alltäglichen und Volkstümlichen untersucht. Dabei steht die Vermittlung zwischen der Materialität und des Holocausts durch den Besucher im Mittelpunkt. Damit ist diese Arbeit der erste akademische Versuch, ein Konzept zu entwickeln, das die Rolle des Besuchers bei der Produktion von städtischen Erinnerungsräumen zu erfassen vermag.
Abstract
(Englisch)
In the course of the last two decades a strengthening of right-wing parties all over Europe can be observed. To encourage values of tolerance and solidarity is more important than ever to counteract a culture of ignorance and the reminisce to the nation state. Against this backdrop, Holocaust remembrance is on a watershed. Also because more and more contemporary witnesses are passing away, leaving open the question on how to remember the past and educate future generations on what happened during World War II. At this turning point of remembrance culture, memorials play a crucial role as they are able to materialise and manifest spatially a memory which otherwise would be lost. For that reason, this thesis sets out to explore the daily happenings on the four Holocaust memorials in Berlin. Drawing on the counter-memorial by Young the memorials are investigated through the lens of the vernacular. In this way, the visitor’s mediation of the materiality and the the subject at stake, takes center stage. By this, that paper is the first academic attempt to develop a concept that is able to grasp the visitors role in the production of urban memory spaces.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Memorials Berlin Holocaust Mediation Urban Landscape Visitor Remembrance
Schlagwörter
(Deutsch)
Denkmal Berlin Holocaust Vermittlung Urbane Landschaft Besuchende Erinnerung
Autor*innen
Alice Reitz
Haupttitel (Englisch)
Mediating the four Holocaust memorials in Berlin
Hauptuntertitel (Englisch)
an ethnographic case study on relational remembrance
Paralleltitel (Deutsch)
Vermittlung der vier Holocaust Denkmale in Berlin
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
VII, 195 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Margarita Barañano
Klassifikation
74 Geographie > 74.10 Politische Geographie
AC Nummer
AC16209391
Utheses ID
57267
Studienkennzahl
UA | 066 | 664 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1