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Physical activity, exercise and the microbiome
a systematic review
Bianca Heschl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium European Master of Public Health and Physical Activity
Betreuer*in
Barbara Wessner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64690
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13196.62396.199699-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zusammenfassung Der Darm und Darmprobleme waren für eine lange Zeit ein Tabuthema. Die Forschung hat erst kürzlich begonnen die Bedeutung der Billionen von im Darm lebenden Mikroben und ihre Wichtigkeit für die menschliche Gesundheit zu verstehen. Das Darmmikrobiom unterscheidet sich zwischen Individuen und wird unter anderem von Umwelt- und Verhaltensfaktoren wie der Ernährungsweise und durch die Einnahme von Medikamenten (Antibiotika) beeinflusst. Im Allgemeinen ist Körperliche Aktivität für seine gesundheitsfördernden Wirkungen bekannt. Es gibt Hinweise, dass Bewegung die Mikroben Vielfalt und Zusammensetzung verändern kann. Das Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit ist es, die Auswirkung von akuten und chronischen Trainingsprogrammen auf die Darmmikroben zu untersuchen. Methode Die systematische Übersichtsarbeit wurde mittels der Richtlinien des PRISMA Statements durchgeführt. Die Literaturrecherche wurde am 25. Juni 2020 über die Datenbanken Scopus, Web of Science und PubMed durchgeführt. Schließlich erfüllten 18 Studien die Einschlusskriterien und wurden in die Auswertung mitaufgenommen. Ergebnisse In den ausgewählten Studien konnten folgende drei Hauptgruppen identifiziert werden: Personengruppe mit „gesunder Lebensstil“, Personengruppe mit „ungesunder Lebensstil“ (sitzend, fettleibig) und Patienten. Generell waren die Stichproben und Interventionen geprägt von hoher Heterogenität. Ergebnisse in der Gruppe für gesunden Lebensstil zeigte, dass die Alpha-Diversität vom Trainingsvolumen abzuhängen scheint. Hingegen bei Probanden mit ungesundem Lebensstil wurde ein Zusammenhang zwischen BetaDiversität mit dem BMI gefunden. Aufgrund der verschiedenen Krankheitsbildern, wurde keine Auswertung in der Patientengruppe vorgenommen. Die folgenden vier Darmbakterien scheinen durch Training beeinflusst zu werden: Bacteroidetes, Coprococcus, Lachnospiraceae und Veillonella. Fazit Diese Arbeit zeigt, dass Bewegung das Darmmikrobiom beeinflussen kann. Unklar bleibt, welcher Trainingsmodus und welche Intensität am besten geeignet ist, um die Darmvielfalt zu modulieren. Intensivere Forschung am Menschen ist erforderlich, um die Auswirkungen von akutem und chronischem Training auf die Darmgesundheit zu verstehen
Abstract
(Englisch)
Background For a long time, the gut was considered rather taboo. Only recently research started to understand the importance of the trillions of microbes living in the intestine for human health. The gut microbiome differs between individuals and is influenced by environmental and behavioural factors such as diet and drug (antibiotics) intake. Physical activity is generally known for its health-promoting effects, but evidence exists that exercise can alter gut diversity and taxonomy. The aim of this systematic review was to examine the effect of acute and chronic exercise regimes on the gut microbiome. Methods The systematic review was conducted and reported based on the PRISMA statement for systematic reviews and meta-analyses. A literature search was performed across the databases Scopus, Web of Science and PubMed on 25th of June 2020. Finally, 18 studies met the inclusion criteria and were included in the systematic review. Results Across these studies three major groups could be identified: “healthy lifestyle” group, “unhealthy lifestyle” group (sedentary, obese) and patients. Within groups, study characteristics, sample characteristics and interventions were of large heterogeneity. In athletes, a subgroup of the healthy lifestyle group, alpha diversity seems to depend on training volume. In overweight, obese and or sedentary subjects, beta-diversity was connected to BMI. Due to the diverse illnesses observed in the patient group, no specific pattern could be identified, but gut taxonomy changes were reported in all studies. Four bacteria were found the be associated with exercising: Bacteroidetes, Coprococcus, Lachnospiraceae, and Veillonella. Conclusions This review showed that exercise can affect the gut microbiome, but it stays unclear which exercise mode and intensity would be most suitable to modulate gut diversity, gut taxonomy or specific species of bacteria. Further research in humans are needed to understand the effects of acute and chronic exercise on gut health.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Exercise Physical activity Microbiome Gut Health Systematic Review
Schlagwörter
(Deutsch)
Bewegung körperliche Aktivität Mikrobiom Darmgesundheit systematische Überprüfung
Autor*innen
Bianca Heschl
Haupttitel (Englisch)
Physical activity, exercise and the microbiome
Hauptuntertitel (Englisch)
a systematic review
Paralleltitel (Deutsch)
Körperliche Aktivität, Bewegung und das Mikrobiom : eine systematische Übersichtsarbeit
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
79 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Barbara Wessner
Klassifikationen
42 Biologie > 42.13 Molekularbiologie ,
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC16078772
Utheses ID
57399
Studienkennzahl
UA | 066 | 350 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1