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Braucht es eine Theory of Mind zum Verständnis psychologischer Verben?
der Zusammenhang von psychologischen Verben, Theta-Rollen & Theory of Mind am Beispiel von Sprachdefiziten, die mit Autismus-Spektrum-Störungen einhergehen
Moritz Kornberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Allgemeine Linguistik: Grammatiktheorie und kognitive Sprachwissenschaft
Betreuer*in
Daniel Büring
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64729
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19643.43953.284894-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Verbindung zwischen kognitiven und linguistischen Fähigkeiten zeigt sich selten so deutlich wie an der Auseinandersetzung mit psychologischen Verben. Während sich etwa Bewegungsverben durch relativ einfaches Erlernen und Verständnis auszeichnen, stellen psychologische Verben, die mentale Zustände beschreiben, Herausforderungen in unterschiedlichsten Bereichen dar. Die vorliegende Arbeit thematisiert diese Herausforderungen nicht nur, sondern schlägt durch die Verbindung zwischen Reinharts Theta-Theorien und Leslies kognitiven Wahrnehmungsmechanismen eine Brücke zwischen Linguistik und Kognitionswissenschaft, um den Zusammenhang zwischen einer Theory of Mind und dem Verständnis von psychologischen Verben, der sich besonders deutlich anhand von Autismus-Spektrum-Störungen zeigt, zu verdeutlichen und Anregungen für weiterführende empirische Untersuchungen bereitzustellen.
Abstract
(Englisch)
The connection between cognitive and linguistic abilities is rarely as evident as in the discussion of psychological verbs. While action verbs are characterized by their relatively easy acquisition and are easily understood, psychological verbs, which are describing mental states, pose challenges in different areas. Not only is the presented thesis focusing on these challenges, but also it is drawing the line between linguistics and cognitive science, by connecting Reinharts Theta Theory with Leslies cognitive mechanisms of perception, to demonstrate the correlation between Theory of Mind and the understanding of psychological verbs, which is especially evident in cases of Autism-Spectrum-Diseases, to provide suggestions for further empirical studies.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Autism psych verbs theta roles
Schlagwörter
(Deutsch)
Autismus Emotionsverben Theta Rollen psychologische Verben
Autor*innen
Moritz Kornberger
Haupttitel (Deutsch)
Braucht es eine Theory of Mind zum Verständnis psychologischer Verben?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Zusammenhang von psychologischen Verben, Theta-Rollen & Theory of Mind am Beispiel von Sprachdefiziten, die mit Autismus-Spektrum-Störungen einhergehen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
136 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Daniel Büring
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC16218319
Utheses ID
57436
Studienkennzahl
UA | 066 | 867 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1