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Die dichtenden Schwäne - die reflektierte Männlichkeit in Psyché und Lili
Flora Lea Filinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Hungarologie
Betreuer*in
Andrea Seidler
DOI
10.25365/thesis.64765
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24927.30161.405067-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Erforschung von Frauenrollen in der Literatur hat gezeigt, dass Frauen sehr lange keinen Platz im Literaturbetrieb hatten. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Zahl der weiblichen Schriftstellerinnen sehr gering, so auch im ungarischen Literaturkanon. Die zwei ungarischen Schriftsteller Sándor Weöres und Péter Esterházy versuchten, den Kanon um zwei Werke der Autorinnen Erzsébet Mária Psyché Lónyay und Lili Csokonai zu erweitern. Bei ihren Werken Psyché. Egy hajdani költőnő írásai und Tizenhét hattyúk handelt es sich jeweils um biographische Erzählungen von zwei fiktiven Frauen aus der Ich-Perspektive. In der vorliegenden Arbeit wurde die Untersuchung des fiktiven Erzählers in den Fokus gerückt und unter Einbezug der feministischen Literaturkritik wurden die beiden Werke auf ihre Authentizität als Literatur von weiblichen Schriftstellerinnen untersucht. Des Weiteren wird analysiert, wie diese fiktiven Figuren Subjektcharakter annehmen können, um im Sinne der vorgestellten Theorie von Luce Irigaray den männlichen Part des Literaturbetriebes zu spiegeln. Im Zuge der Arbeit wird aufgezeigt, wie die Protagonistinnen ihre eigene parler femme verwenden, um selbst in einen literarischen Diskurs eintreten zu können. Der Status der weiblichen Hauptcharaktere, sowie ihr Handlungsrepertoire und dessen Eignung zum Umwerfen der patriarchalen Ordnung und ihrer daraus resultierenden Subjektpositionierung werden analysiert.
Abstract
(Englisch)
The study of female roles in literature showed that women for a long time did not have space in the literary scene. The number of female authors was very small until the middle of the 20th century which was the same with the Hungarian literary canon. Two Hungarian authors, Sándor Weöres and Péter Esterházy tried to enlarge the canon by the works of two female authors Erzsébet Mária Psyché Lónyay and Lili Csokonai. Both their works, Psyché. Egy hajdani költőnő írásai and Tizenhét hattyúk are biographical accounts, narrated in first-person by two fictional women. The focus of the present thesis lies in analysing the fictional narrator, whose authenticity as female writers will be examined in both works under the perspective of feminist literary criticism. Furthermore, it will be analysed how these fictional characters may become subjects in the sense of Luce Irigaray’s theory to mimic the male part of the literary scene. The thesis will illustrate how the two main protagonists utilized their parler femme to enter the literary discourse. The status of the female main characters as well as their behavioural repertoire and its usefulness for overturning the patriarchal system in order to achieve subject status.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Hungarian literature feminist literary criticism Esterházy Péter Weöres Sándor gender identity
Schlagwörter
(Deutsch)
ungarische Literatur feministische Literaturkritik Esterházy Péter Weöres Sándor Geschlechtsidentität
Autor*innen
Flora Lea Filinger
Haupttitel (Deutsch)
Die dichtenden Schwäne - die reflektierte Männlichkeit in Psyché und Lili
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
88 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Seidler
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.74 Literaturwissenschaftliche Richtungen
AC Nummer
AC16121783
Utheses ID
57470
Studienkennzahl
UA | 066 | 853 | |
