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Foraminifera assemblages from different hard substrates from the Eastern Mediterranean Sea, Israel
with a special focus on the distribution of non-indigenous species
Lisa Fröch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Erdwissenschaften
Betreuer*in
Petra Heinz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64808
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10312.66173.147961-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In letzter Zeit fanden Veränderungen im Levantischen Meer, im Osten des Mittelmeers gelegen, bezüglich des Auftretens und der Häufigkeit von nicht indigenen Arten statt. In diesem Bereich des Meeres ermöglichen insbesondere der Schiffsverkehr und der künstliche Suez Kanal die Migration solcher Arten, welche meist aus tropischen Gewässern stammen. In dieser Arbeit wurden benthische Foraminiferen-Vergesellschaftungen von Hartsubstraten untersucht, wobei die Proben von der nördlichen und südlichen Küste Israels stammen. Die Proben wurden mittels eines sogenannten „airlift sampler“ genommen. Die Standorte befanden sich an unterschiedlichen Wassertiefen, die Probennahme erfolgte saisonal – einmal im Frühling und einmal im Herbst 2018. Insgesamt konnten 128 benthische Arten bestimmt werden, wobei 16 Arten als nicht indigen bezeichnet werden können. An den südlichen Standorten konnten sechs nicht indigene Arten identifiziert werden, an den nördlichen fünfzehn. Die Anzahl der Arten variierte zwischen eins und fünfzehn in den gesamten Vergesellschaftungen der großen Fraktion (500 µm – 1mm), und zwischen eins und achtzehn in den Lebend-Vergesellschaftungen der kleinen Fraktion (125 – 500 µm). Anhand der Häufigkeit der Arten wurde ein nMDS Plot und eine ANOSIM Berechnung erstellt. Der nMDS Plot und die ANOSIM Berechnung wurden in der großen Fraktion für die Lebend-Vergesellschaftung und für die gesamte Vergesellschaftung erstellt. Dabei zeigten die Ergebnisse, dass die Vergesellschaftungen der unterschiedlichen Proben eine Ungleichheit bezüglich der Lage des Standortes aufweisen, genauer eine Trennung südlicher und nördlicher Standorte. Für die kleine Fraktion wurde ein nMDS Plot und eine ANOSIM Berechnung für die Lebend-Vergesellschaftung erstellt, dabei konnte kein Cluster festgestellt werden. Die am häufigsten auftretende Arte in der großen Fraktion war an allen nördlichen Standorten die nicht indigene Art Amphistegina lobifera* mit relativen Häufigkeiten bis zu 97%, sowohl im Frühling als auch im Herbst. An den südlichen Standorten waren die häufigsten Arten Textularia agglutinans in der Lebend-Vergesellschaftung und Ammonia beccarii in der gesamten Vergesellschaftung während beider Jahreszeiten. Die häufigsten Arten in der Lebend-Vergesellschaftung der kleinen Fraktion gehörten an den südlichen Standorten zu den Gattungen Rosalina spp., Textularia spp. oder zu Pararotalia calcariformata*. An den nördlichen Standorten dominierten die nicht indigenen Arten Amphistegina lobifera*, Pseudohauerinella diversa* und die indigene Art Textularia agglutinans. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen ein hohes Vorkommen nicht indigener Arten an der israelischen Mittelmeer-Küste. Da die meisten dieser Arten ursprünglich aus tropischen Gewässern stammen und steigende Meerestemperaturen aufgrund der Klimaerwärmung zu erwarten sind, sollte eine kontinuierliche Beobachtung in diesem Gebiet erfolgen, und die faunale Entwicklung weiter zu verfolgen.
Abstract
(Englisch)
The Levantine Basin, in the eastern Mediterranean Sea, has been facing changes lately regarding the occurrence and abundance of non-indigenous species. In this area, especially ship traffic and the artificial Suez Canal enabled a migration of such species, mostly of a tropical origin, into the Mediterranean Sea. In this thesis, benthic foraminiferal assemblages were sampled from hard-bottom substrates at the southern and northern coast of Israel by airlift suction. Stations were located at different water depths and were sampled during spring and autumn 2018. In total 128 benthic foraminifera species were identified whereas 16 belonged to non-indigenous species. Six of them occurred at southern stations, 15 at northern stations. The number of species varied between one and fifteen in the total assemblages of the big fraction size (500 µm – 1mm), and one and eighteen in the living assemblages of the small fraction size (125 – 500 µm). An nMDS plot and ANOSIM calculation using benthic foraminifera abundance of the big fraction size (total assemblage and living assemblage) showed, that assemblages differed due to the different sampling sites, separating the samples into a southern and northern cluster. An nMDS plot and ANOSMIN calculation for the living small fraction size did not show any clustering. The most abundant species at northern sites was the non-indigenous species Amphistegina lobifera* with values up to 97% in the big fraction size during both seasons. At southern stations the most abundant species were Textularia agglutinans in the living assemblages and Ammonia beccarii in the total assemblages in the same fraction size during both seasons. The most abundant species in the living assemblages of the small fraction size were among the genera Rosalina spp. and Textularia spp., and the non-indigenous species Pararotalia calcariformata* at the southern stations. Northern stations were mainly covered by the non-indigenous species Amphistegina lobifera*, Pseudohauerinella diversa* and the indigenous species Textularia agglutinans. Results of this thesis show a high abundance of non-indigenous species on the Israeli coast in the Mediterranean Sea. Since most of them were among tropical species and rising sea surface temperatures are expected due to global warming, a continuous monitoring of this area is recommended to observe future faunal developments.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
foraminifera hard substrate non-indigenous species eastern Mediterranean Sea Israel ecology
Schlagwörter
(Deutsch)
Foraminiferen Hartsubstrat nicht-indigene Arten Östliches Mittelmeer Israel Ökologie
Autor*innen
Lisa Fröch
Haupttitel (Englisch)
Foraminifera assemblages from different hard substrates from the Eastern Mediterranean Sea, Israel
Hauptuntertitel (Englisch)
with a special focus on the distribution of non-indigenous species
Paralleltitel (Deutsch)
Foraminifera-Vergesellschaftungen von unterschiedlichen Hartsubstraten aus dem östlichen Mittelmeer, Israel : mit einem speziellen Fokus auf die Verteilung nicht-indigener Arten
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
91, 18 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Heinz
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
38 Geowissenschaften > 38.23 Palökologie ,
42 Biologie > 42.94 Meeresbiologie
AC Nummer
AC16226035
Utheses ID
57501
Studienkennzahl
UA | 066 | 815 | |
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