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Die Bibliothekskatze - wie sie ihren Platz in der Bibliothek von der Mäusefängerin zur Botschafterin für Storytelling behauptet
Astrid Simone Weber
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Library and Information Studies (MSc)
Betreuer*in
Gabriela Kompatscher-Gufler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.64898
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12287.01038.277162-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Bibliothekskatzen gehörten historisch betrachtet zur Existenzweise der Bibliothek und nach Büchern und BibliothekarInnen zum wohl wichtigsten „Inventar“ einer Bibliothek. Sie zählen darüber hinaus aber auch zu modernen HeldInnen der Arbeit, denn ihnen gelang der erfolgreiche Sprung in die Gegenwart durch einen Reframingprozess ihrer Arbeitsplatzbeschreibung und ihrer medialen Wahrnehmung: Zu Beginn als bloßer Vertreter ihrer Rasse und in ihrer Funktion als Nutztier wahrgenommen, durchlebte die Bibliothekskatze einen zunehmenden Individualisierungsprozess. In dieser Bedeutungsverschiebung in der Wahrnehmung und Beurteilung ihrer selbst soll auch die Tierperspektive und die Handlungsmacht der betroffenen Tiere miteinbezogen werden. Eingebettet in den Nexus Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und in die interdisziplinären Human-Animal Studies soll es sich dabei um mehr als einen historischen Abriss über die Bedeutungswahrnehmung von Tieren als Akteuren, sondern darüber hinaus auch um die Verortung in ein PR-Konzept für Bibliotheken handeln. Ziel dieser Arbeit ist es, dass diese drei Themenstränge miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Bibliothekskatze übernimmt nicht nur einen bedeutsamen Rang in der Medienpräsenz und Außenwahrnehmung der Bibliothek, sondern ist als reales Wesen für soziale Interaktion, Kommunikation und institutionelle Identifikation maßgeblich verantwortlich.
Abstract
(Englisch)
Library cats belong in a historical perspective to the library’s mode of existence and in addition of books and librarians to the most important (live-)stock of it. Beyond that they are among the modern working heroes, because they managed the successful leap into the present by a process of reframing their work and medial perception. At the beginning just noticed as simple proponent of their race and in their function as a working animal the library cat underwent an increasing process of individualization. In this shift of meaning, in its perception and its estimation the animal’s perspective and its agency should be included. Embedded in the nexus marketing and public relations and in the interdisciplinary human animal studies this should be more than just a historical abstract about the significant perception of animals as agents but in addition also in the context of a public relations concept for libraries. The aim of this thesis is to correlate these three topics. The library cat inherits not only a meaningful place in the media exposure and external perception of the library but plays as a real living being a significant role for social interaction, communication and institutional identification.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
library cat
Schlagwörter
(Deutsch)
Bibliothekskatze
Autor*innen
Astrid Simone Weber
Haupttitel (Deutsch)
Die Bibliothekskatze - wie sie ihren Platz in der Bibliothek von der Mäusefängerin zur Botschafterin für Storytelling behauptet
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
145 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriela Kompatscher-Gufler
Klassifikation
06 Information und Dokumentation > 06.30 Bibliothekswesen, Dokumentationswesen: Allgemeines
AC Nummer
AC16114215
Utheses ID
57585
Studienkennzahl
UA | 992 | 600 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1