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Reziproke Verhaltensmuster von studierenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Beispiel flexibler Arbeitszeiten in Österreich
Monika Riedl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Sabine Blaschke
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13197.57008.829066-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Existenz und den Typus von Reziprozitätsbeziehungen zwischen studierenden Arbeitnehmerinnen und -nehmern und ihren Arbeitgebern auf Basis flexibler Arbeitszeiten. Für die empirische Untersuchung wurden acht leitfadenbasierten Einzelinterviews mit studierenden Arbeitnehmerinnen und -nehmern geführt. Die Ergebnisse zeigten einerseits, dass flexible Arbeitszeiten von den Studierenden nicht zwangsläufig als Gabe betrachtet werden. Andererseits wurde ersichtlich, dass flexible Arbeitszeiten als Gabe betrachtet werden und dadurch eine Reziprozitätsbeziehung eröffnet wird. Als Gründe für eine bestehende oder fehlende Reziprozitätsbeziehung erwiesen sich die Betrachtung flexibler Arbeitszeiten, Aspekte der Vereinbarung, Einstellung zum Arbeitgeber, Aspekte der Umsetzung sowie Motivation für eine Gegenleistung. Der vorhandene Reziprozitätstyp zeigte sich in der Art der Motivation der Reziprozitätshandlung sowie im Modus und der Reziprozitätsform. Die Reziprozitätsbeziehungen wiesen bei den meisten befragten Personen Merkmale beider Reziprozitätstypen, der „utilitaristischen Tauschreziprozität“ und der „solidarischen Gabenreziprozität“ (Andresen 2009; Andresen / Göbel 2009), auf und waren daher zum größten Teil Mischformen.
Abstract
(Englisch)
The present Master’s thesis investigates the existence and the type of reciprocity relationships between employed students and their employer based on flexible working hours. For the empirical analysis, eight guided interviews with employed students were conducted. The results showed that the students do not necessarily consider flexible working hours as a gift. In contrast, the results also showed that the students do consider flexible working hours as a gift. The consideration of flexible working hours, aspects of agreement, attitude towards the employer, aspects of the realization of flexible working hours as well as motivation for a gift return were found to be the reasons for either an existing or a non-existing relationship of reciprocity. The existing type of reciprocity could be recognized by the type of motivation of the reciprocal action, as well as by the mode and the form of reciprocity. In most cases, the interview partners have shown traits of both reciprocity types, of the “utilitarian exchange reciprocity” as well as of the “solidary gift reciprocity”, as previously described by Andresen and Göbel in 2009. Consequently, these relationships are, in large part, mixtures of both types.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
reciprocity employment relation flexible working hours
Schlagwörter
(Deutsch)
Reziprozität Arbeitsbeziehung Flexible Arbeitszeiten
Autor*innen
Monika Riedl
Haupttitel (Deutsch)
Reziproke Verhaltensmuster von studierenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Beispiel flexibler Arbeitszeiten in Österreich
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
II, 143 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Blaschke
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.42 Wirtschaftliche Faktoren ,
85 Betriebswirtschaft > 85.63 Arbeitsbeziehungen
AC Nummer
AC16214285
Utheses ID
57600
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1