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Das unsichtbare Drittel
eine qualitative Analyse zur sozialen Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive
Antonia Leonie Mayer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sophie Lecheler
DOI
10.25365/thesis.65179
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21639.24417.255667-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ein Drittel der Deutschen ist auf politisch-gesellschaftlicher Ebene kaum sichtbar. An diesem Punkt setzt die vorliegende Arbeit an, mit dem Ziel auf Basis empirischer Forschungsergebnisse aufzuzeigen, wie dieses unsichtbare Drittel Medien nutzt, welche Bedeutung es Nachrichten zuschreibt und wie hoch oder niedrig sein Vertrauen in Journalismus ist. Um das Phänomen aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive zu erfassen, dienen Bourdieus Konzept des Habitus, seine Kapitalformen sowie sein Feldbegriff als theoretischer Analyserahmen. Die Datenerhebung erfolgte anhand elf offener Leitfaden-Interviews. Für die anschließende Auswertung der Daten wurde auf das theoretische Kodieren der Grounded Theory zurückgegriffen. Anhand der kategorienbasierten Auswertung konnten zwei verschiedene Nachrichtenrezeptions-Typen identifiziert werden: die passiv-meinungslosen sowie die aktiv- kritischen NachrichtenrezipientInnen. Die Ergebnisse bieten einen neuen Erklärungsansatz für die unzureichende Integration des unsichtbaren Drittels. Daran anschließend werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie die strukturellen Bedingungen angepasst werden müssen, um die gleiche Ausgangslage für die Mediennutzung und speziell die Nachrichtenrezeption zu gewähren und das unsichtbare Drittel besser in die deutsche Gesellschaft einzubinden.
Abstract
(Englisch)
This thesis argues that one third of the Germans are barely visible on a political and social level. On the basis of empirical research results, the study aims to discover how this invisible third uses the media, what role they ascribe to the news and how high or low their trust in journalism is. In order to explain the phenomenon from a media-sociological perspective, Bourdieu's conception of habitus, his capital forms and his field concept serve as a theoretical framework. A qualitative research design was chosen to explore the significance of this phenomenon as well as the potential influences and possible effects. The data was collected using eleven semi-structured interviews. For the subsequent evaluation of the data, the theoretical coding of the grounded theory was used. After the category-based evaluation, two types of news reception could be distinguished: the passive-opinionless and the active-critical news recipients. These results offer a new approach to explaining the insufficient integration of the invisible third. Recommendations for action are therefore presented on how the structural conditions can be adjusted in order to ensure a level playing field for media use and especially news reception and therefore to better integrate the invisible third into German society.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Communication sociology media sociology Bourdieu media habitus trust in journalism media trust news reception behaviour media hostility media criticism social inequality polarisation political participation
Schlagwörter
(Deutsch)
Kommunikationssoziologie Mediensoziologie Bourdieu medialer Habitus Vertrauen in Journalismus Medienvertrauen Nachrichtenrezeptionsverhalten Medienfeindlichkeit Medienkritik soziale Ungleichheit Polarisierung politische Partizipation
Autor*innen
Antonia Leonie Mayer
Haupttitel (Deutsch)
Das unsichtbare Drittel
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Analyse zur sozialen Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
107 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sophie Lecheler
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC16233270
Utheses ID
57745
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
