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Europäisierung auf Schiene
der österreichische Schienenpersonenverkehr zwischen Gemeinwohlorientierung und Liberalisierung
Felix Gasslitter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Gernot Stimmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.65606
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30828.52696.477365-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Durch die voranschreitende Europäisierung des Eisenbahnmarktes bricht das Monopol der Staatsbahnen zusehends auf und Europas Bahnhöfe werden bunter. Bereits in einigen EU-Mitgliedsstaaten hat man sich zum Ziel gesetzt, mittels Liberalisierung mehr Konkurrenz unter den Betreibern zu schaffen, um effizientere Verkehrsleistungen anbieten zu können und mehr Kunden für die Bahn zu begeistern. In Österreich hat man sich noch nicht dazu durchgerungen, den Markt vollständig für den Wettbewerb zu öffnen. Im Gegenteil, die Republik setzte sich in der Vergangenheit sogar nach Kräften für die Beibehaltung der Direktvergabe an die Staatsbahn ein. Die EU-Vorgaben verringern aber zusehends die Möglichkeiten zur Vergabe von Verträgen ohne Ausschreibungswettbewerb. In der politischen Debatte des Landes sorgte dies für teilweise sehr heftige Auseinandersetzungen. Diese Arbeit veranschaulicht die Entwicklung von einem historisch gewachsenen und staatlich kontrollierten, gemeinwohlorientierten nationalen Eisenbahnwesen zu einem marktwirtschaftlich orientierten europäischen Schienenpersonenverkehr. Nach einer kurzen theoretischen Annäherung an den Begriff der Europäisierung erfolgt ein historischer Abriss und eine Analyse der Weiterentwicklung des europäischen und des nationalen österreichischen Rechtsrahmens. Dabei wird insbesondere untersucht, inwiefern ein aufs engste mit der staatlichen Daseinsvorsorge verknüpftes Eisenbahnsystem mit der fortschreitenden Liberalisierung kompatibel ist.
Abstract
(Englisch)
As the Europeanisation of the railway market continues, the monopoly of the state railways is being broken up and Europe's railway stations are consequently becoming more diverse. In some EU member states it is already the goal to create more competition among operators by means of liberalization to offer more efficient transport services and to attract more customers to the railway. Austria has not yet made the decision to fully open the market to competition. On the contrary, in the past, the Republic even did its very best to maintain the direct award of contracts to the state railway. However, the EU requirements are increasingly reducing the opportunities for awarding contracts without tendering competition. In the country's political debate, this has led to some very intense discussions. This paper illustrates the development of the Austrian national railway system from a historically grown and state-controlled system, which was oriented towards the common good, to a system approaching the market-oriented European rail passenger transport system. Following a brief theoretical approach to the concept of Europeanisation, a historical outline, and an analysis of the development of the European and national Austrian legal framework is discussed. In particular, this study examines the question of how compatible the Austrian railway system, one which is closely linked to the provision of general interest services, is with the ongoing liberalization process?

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Europeanisation European integration EU European Union Austria EU implementation research rail railway public transport ÖV ÖPNV ÖPNRV local transport regional transport long-distance transport services of general interest public procurement law state aid law direct award transport contract transport service contract transport services public service obligation PSO Regulation
Schlagwörter
(Deutsch)
Europäisierung Europäische Integration EU Europäische Union Österreich EU-Implementationsforschung Schiene Eisenbahn Bahn Öffentlicher Verkehr ÖV ÖPNV ÖPNRV Nahverkehr Regionalverkehr Fernverkehr Daseinsvorsorge Gemeinwohl Vergaberecht Beihilfenrecht Direktvergabe Verkehrsvertrag Verkehrsdienstevertrag Verkehrsdienstleistungen Öffentliche Dienstleistungsverpflichtung
Autor*innen
Felix Gasslitter
Haupttitel (Deutsch)
Europäisierung auf Schiene
Hauptuntertitel (Deutsch)
der österreichische Schienenpersonenverkehr zwischen Gemeinwohlorientierung und Liberalisierung
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
VIII, 136 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gernot Stimmer
Klassifikationen
88 Verwaltungslehre > 88.02 Philosophie und Theorie der Verwaltungslehre ,
88 Verwaltungslehre > 88.10 Öffentliche Verwaltung: Allgemeines ,
88 Verwaltungslehre > 88.12 Territorialverwaltung, Regionalverwaltung ,
88 Verwaltungslehre > 88.14 Funktionale Behörden, Behördendienststellen ,
88 Verwaltungslehre > 88.19 Öffentliche Verwaltung: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.03 Theorie und Methoden der Politologie ,
89 Politologie > 89.12 Liberalismus ,
89 Politologie > 89.30 Politische Systeme: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.31 Staatslehre ,
89 Politologie > 89.40 Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.50 Politische Prozesse: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.51 Parlament ,
89 Politologie > 89.55 Politische Entscheidung ,
89 Politologie > 89.59 Politische Prozesse: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien ,
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16161359
Utheses ID
58108
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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