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Hard times
expressions of depression in the songs of Julien Baker, Paramore, and Architects
Gabrielle Domanski
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anglophone Literatures and Cultures
Betreuer*in
Alexandra Ganser-Blumenau
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.65770
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21281.19429.916462-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Reichweite zeitgenössischer Populärmusik in der modernen westlichen Welt ist unbestreitbar groß, wodurch die in den Songs häufig transportierten Kommentare zu Kultur und Gesellschaft besonders weite Verbreitung und auch Anerkennung finden können, um auf diese Weise sogar die Sichtweisen des Hörers/der Hörerin zu schärfen oder gar zu verändern. Diese Arbeit soll die Rolle und den Einfluss der Populärmusik auf den gesellschaftlichen Diskurs über die seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen untersuchen. Laut der National Alliance on Mental Illness (NAMI) haben in den Vereinigten Staaten allein im Jahr 2018 17,7 Millionen Erwachsene zumindest eine Episode einer Major Depression durchgemacht. Auch in der restlichen westlichen Welt ist die Prävalenz dieser psychischen Erkrankung ähnlich alarmierend hoch, und das obwohl es gleichzeitig wegen des noch immer verbreiteten gesellschaftlichen Stigmas eine noch viel höhere Dunkelziffer zu geben scheint. Zwar wurden bereits einige Studien über das prinzipielle Verhältnis und den Zusammenhang von Musik und seelischer Gesundheit veröffentlicht, eine genauere Analyse von Populärmusik und ihres Konnexes zu Depressionen, insbesondere mit einem dezidierten Gender-Ansatz, fehlte jedoch bis dato. Mit dieser Arbeit soll daher auch dieser bisher blinde Fleck erschlossen werden. Mithilfe des im Paper „illusion of life“ von Sellnow und Sellnow (2001) postulierten rhetorischen Ansatzes, Musik als Form der Kommunikation zu verstehen, werden in dieser Arbeit unterschiedliche Arten für Ausdruck, Wiedergabe und Zur-Sprache-Bringen von Depression durch Musik und Text in ausgesuchten Liedern der drei Populärmusikkünstler Julien Baker, Paramore und Architects analysiert. Dabei werden die Art und Weise präsentiert, mit denen durch diese Songs das Stigma der Depression abgemildert und der Einfluss von gesellschaftlichem Druck, kollektiver Erwartung und traditionellen Rollenbildern auf die seelische Gesundheit aufgezeigt werden. In diesen Liedern wird die Depression realistisch und nachvollziehbar dargestellt, wodurch dem/der Hörer*in Empathie entgegengebracht und Hoffnung gegeben werden, sie fühlen sich verbunden und verstanden. Insofern können diese Songs therapeutisch wirken, beziehungsweise einen therapeutischen Effekt haben. Die entsprechende Rezeption durch das Publikum wird durch Auszüge aus beispielhaften Postings auf der Plattform Twitter untermauert und auf diese aufbauend jene Möglichkeiten diskutiert, durch die Populärmusik in schwierigen Zeiten Trost spenden kann.
Abstract
(Englisch)
Popular music’s broad reach in contemporary Western society is undeniable, making it a particularly useful tool for cultural commentary and for facilitating changes in perspective. This thesis investigates popular music’s role within mental health discourse. According to the National Alliance on Mental Illness (NAMI), about 17.7 million adults in the United States have experienced at least one major depressive episode in 2018. The prevalence of depression in the West is already alarming but is oftentimes underreported due to the associated stigma. Although scholarship already exists on the relationship between music and mental health, contemporary popular music and its connection with depression, particularly from a gender studies perspective, has yet to be explored in greater detail. This thesis will attempt to bridge this research gap. Sellnow and Sellnow’s (2001) “illusion of life” rhetorical perspective will be utilized to explore expressions of depression in the music and lyrics of selected songs from three popular music artists: Julien Baker, Paramore, and Architects. The analyses reveal the ways in which these songs function to mitigate the stigma around depression, as well as consider the effects that societal expectations and “traditional” gender roles have on mental health. By representing depression in a realistic and relatable way, encouraging empathy and hope, and providing a sense of connection, these songs can act as therapeutic tools. In addition, a brief discussion of the audience response to the songs, with examples collected from Twitter, provides another example of the ways in which popular music can provide comfort in times of hardship.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Depression illusion of life popular music Julien Baker Paramore Architects gender roles
Schlagwörter
(Deutsch)
Depression illusion of life Popmusik Julien Baker Paramore Architects Geschlechterrollen
Autor*innen
Gabrielle Domanski
Haupttitel (Englisch)
Hard times
Hauptuntertitel (Englisch)
expressions of depression in the songs of Julien Baker, Paramore, and Architects
Paralleltitel (Deutsch)
Harte Zeiten : Ausdruck von Depressionen in den Liedern von Julien Baker, Paramore und Architects
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
97 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alexandra Ganser-Blumenau
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.04 Englische Sprache ,
24 Theater, Film, Musik > 24.40 Musik: Allgemeines
AC Nummer
AC16113233
Utheses ID
58252
Studienkennzahl
UA | 066 | 844 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1