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Skateboarding und Olympia
ein kontroverses Thema
Philipp Lukas Köhl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Stefan Meier
DOI
10.25365/thesis.65794
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15213.54744.853462-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Skateboarden und Olympia stellt für viele Szenenkenner einen Widerspruch dar. Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, die existierenden Einwände gegen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen aufzuzeigen und die Hintergründe zu erläutern. Dabei wird angenommen, dass die Aversion gegen das Sportevent nur den Endpunkt einer länger vorausgehenden Entwicklung darstellt, die sich durch zwei im Skateboarden existierende, gegensätzliche Strömungen auszeichnet. Die eine Seite betont die subkulturellen Aspekte und versucht sich gegenüber der anderen Seite abzugrenzen, welche vermehrt traditionell sportliche Strukturen etablieren möchte und von kommerziellen Interessen geleitet wird.
Im ersten Teil der Arbeit werden allgemeine Informationen rund ums Skateboarden beschrieben, die den Laien mit einem Grundwissen ausstatten, wodurch ein Verständnis der Thematik erleichtert werden soll. Anschließend werden verschiedene Aspekte der Bewegungsform, in Hinblick auf die beiden genannten Entwicklungsrichtungen, beleuchtet.
Schlussendlich zeigen die Ergebnisse, dass es mehrere Punkte gibt, weshalb sich ein großer Teil der Skateboard-Szene gegen eine Teilnahme an Olympia ausspricht. Eine grundsätzliche Befürchtung scheint aber zu sein, dass aufgrund der Tatsache, dass das sportliche Großevent auf vielen Ebenen das verkörpert, was der subkulturellen Seite des Skateboardens widerspricht, die kommerzielle Ausprägung des Sports solche Dimensionen erreichen könnte, dass die „authentischen Kernwerte“ des Skateboardens verloren gehen.
Abstract
(Englisch)
Skateboarding and Olympia is a contradiction for many scene experts. This work has set itself the goal to point out the existing objections against participation in the Olympic Games and to explain the background. It is assumed that the aversion to Olympia is only the end point of a longer preceding development, which is characterized by two opposing currents existing in skateboarding. One side emphasizes the subcultural aspects and tries to distinguish itself from the other side, which wants to give skateboarding more traditional sporting structures and is guided by commercial interests.
In the first part of the thesis general information about skateboarding is described, which should provide the layman with a basic knowledge that facilitates an understanding of the topic. Subsequently, various aspects of the form of movement are examined with regard to the two directions of development mentioned above.
Finally, the results show that there are several points why participation in Olympia is viewed critically. However, a fundamental fear seems to be that, due to the fact that the major sporting event embodies on many levels what contradicts the subcultural side of skateboarding, the commercial expression of the sport could reach such dimensions that the "authentic core values" of skateboarding are lost.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
skateboarding olympia controversial youth culture subculture
Schlagwörter
(Deutsch)
Skateboarding Olympia kontrovers Jugendkultur Subkultur
Autor*innen
Philipp Lukas Köhl
Haupttitel (Deutsch)
Skateboarding und Olympia
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein kontroverses Thema
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
87 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Meier
Klassifikation
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie
AC Nummer
AC16186186
Utheses ID
58274
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 313 |
