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Öffentlich-rechtliche Medien in der Krise
Nutzung von und Vertrauen in die Berichterstattung des ORF während der Covid-19-Pandemie
Selina Lukas
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sophie Lecheler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.65917
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24023.31716.684963-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Wandel befindliche Medienlandschaften und die damit einhergehende Vertrauenskrise vor allem etablierter, institutionalisierter Medien werden in der (Kommunikations-)Wissenschaft und der Gesellschaft vieldiskutiert. Das Internet und der wachsende Diskurs über die dort zirkulierenden (Des-)Informationen tragen dazu bei. Mit Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 erhielten traditionelle Medien, wie der ORF, allerdings starken Zulauf. In der vorliegenden Arbeit soll dieses Phänomen des potenziell gestiegenen Vertrauens ergründet werden. Um dies zu tun wurden insgesamt zwölf Interviews mit RezipientInnen des ORF verschiedener Altersklassen geführt und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert. Am Beginn der Analyse standen die vier Hauptkategorien Nutzung der ORF Angebote, Vertrauen gegenüber dem ORF, Bewertung der ORF-Angebot und Verbesserungsvorschläge. Die Ergebnisse zeigen, dass nahezu alle ProbandInnen die Berichterstattung des ORF seit Beginn der Corona-Krise verstärkt rezipieren, sowohl im Fernsehen und Radio als auch online. Gleichzeitig lässt sich erkennen, dass der starke Fokus auf Themen rund um Covid-19 auch kritisch gesehen wird und es so im Verlauf der Pandemie zu einer Abflachung der Nutzung kam. Grundsätzlich vertrauen die RezipientInnen darauf das Wichtigste vom Tag und die harten Zahlen und Fakten zu erfahren und unterstellen sowohl dem Medienunternehmen an sich als auch einzelnen JournalistInnen ein hohes Maß an Professionalität und Neutralität. Kritikpunkte umfassen dabei die Selbstinszenierung einzelner AkteurInnen sowie den starken Fokus auf Covid-19, der anderen Themen den Raum nimmt. Einflüsse seitens der Politik wurden ebenso thematisiert. Für die Zukunft wünschen sich die ProbandInnen ein breiteres Meinungs- und Themenspektrum sowie mehr Publikumsnähe.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
ORF public service media Covid-19 trust in media media scepticism qualitative content analysis by Mayring
Schlagwörter
(Deutsch)
ORF öffentlich-rechtliche Medien Covid-19 Medienvertrauen Medienskepsis qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
Autor*innen
Selina Lukas
Haupttitel (Deutsch)
Öffentlich-rechtliche Medien in der Krise
Hauptuntertitel (Deutsch)
Nutzung von und Vertrauen in die Berichterstattung des ORF während der Covid-19-Pandemie
Paralleltitel (Englisch)
Public Service Media during the crisis : use of and trust in the news coverage of the ORF during the Covid-19-pandemic
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
106 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sophie Lecheler
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.32 Öffentliche Meinung ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.34 Rundfunk allgemein ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen
AC Nummer
AC16168512
Utheses ID
58387
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1