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Innokentij Annenskijs Euripides
Übersetzung im literarischen Kontext des Silbernen Zeitalters
Cornelia Ecker
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Russisch
Betreuer*in
Fedor Poljakov
DOI
10.25365/thesis.65963
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30139.68796.834266-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Meine Diplomarbeit soll sich mit dem Übersetzer, Pädagogen und Literaturkritiker Innokentij F. Annenskij befassen, welcher einen bedeutenden Beitrag für das Silberne Zeitalter in Russland geleistet hat. Die Arbeit soll versuchen, ein geordnetes Bild über die Übersetzungen und eigenen Dramen Annenskijs zu geben und wie Annenskij es geschafft hat, die Antike auf seine Weise wieder interessant zu gestalten. Es gilt herauszufinden, inwieweit sich Annenskij von den Formvorgaben der Antike, sowohl von den von Euripides durch seine Ausgangswerke gegebenen Vorlagen, als auch von den Vorgaben, die eine antike Tragödie durch zum Beispiel die „Poetik“ des Aristoteles mitbringt, entfernt hat oder auch nicht.
Das erste große Kapitel beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Umfeld von Annenskij sowie seiner wissenschaftlichen Biographie. Hierbei geht es unter anderem auch darum, wie Annenskij sich in die Strömungen des Silbernen Zeitalters, Symbolismus und Akmeismus, einordnen lässt und welche Spuren er für seine Nachfolger hinterlassen hat. Wie sah nun eigentlich das wissenschaftliche Leben dieses begabten Menschen aus? Annenskij hat sich auch in seiner langen pädagogischen Laufbahn, die ihn bis in die Position des Direktors beziehungsweise eines Schulinspektors brachte, viele Gedanken über die Reetablierung der Antike im schulischen Umfeld Gedanken gemacht und hatte in seinen sogenannten „Pädagogischen Briefen“ viele Ideen, um sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch den Lehrkörper wieder für die Antike zu begeistern. Es sollen auch die Briefe Annenskijs kurze Anerkennung finden, in welchen er sehr oft über geplante Projekte schreibt oder einfach seinen Gefühlen freien Lauf lässt.
Im Hauptkapitel der Arbeit soll der Fokus auf die von Annenskij angefertigten Übersetzungen des Euripides liegen, der von Annenskij als der Beste unter den drei Dramendichtern der Antike gesehen wird. Wie hat Annenskij, der zur Zeit der Anfertigung dieser Übersetzungen noch hauptberuflich als Pädagoge beschäftigt war, es geschafft, überhaupt eine solche Menge an Werken aus dem Altgriechischen zu übersetzen und wie kann man sich solche Übersetzungen vorstellen? Waren es wortwörtliche Übersetzungen oder war dies aufgrund der Zielsprache doch nicht möglich? Auch Annenskijs Berücksichtigung der gewissen stilistischen Elemente, sowie der Absichten des Euripides bezüglich seiner Wortwahl soll auf den Grund gegangen werden.
Der abschließende Teil der Arbeit soll sich um die Frage der antiken Motivik in den eigenen Dramen Annenskijs drehen und inwiefern die antiken Mythen und die antiken theatertechnischen Vorgaben für die modernen russischen Leser adaptiert wurden.
Als Quellen für die Beantwortung all dieser Fragen dienen zunächst und am wichtigsten die Übersetzungen und Dramen aus Annenskijs Feder selbst, doch werden auch einige Werke von Autoren herangezogen werden, die sich unter anderem eingehend mit der Poetik und den lyrischen Werken Annenskis befasst haben. Die Lyrik Annenskijs wird dabei in dieser Diplomarbeit außer Acht gelassen, da diese schon von sehr vielen Autoren in der Vergangenheit behandelt worden ist.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
I. F. Annenskij Silbernes Zeitalter Symbolismus Akmeismus Euripides
Autor*innen
Cornelia Ecker
Haupttitel (Deutsch)
Innokentij Annenskijs Euripides
Hauptuntertitel (Deutsch)
Übersetzung im literarischen Kontext des Silbernen Zeitalters
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
112 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fedor Poljakov
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC16255926
Utheses ID
58424
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 362 |
