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Dogma und Frömmigkeit bei Maximus dem Bekenner
Dietmar Hörzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Rudolf Prokschi
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6492
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29383.35559.353863-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der hl. Maximus der Bekenner (580-662) gilt als der bedeutendste griechische Theologe des 7. Jahrhunderts und – für manche – der Theologiegeschichte überhaupt. In der östlichen Kirche wird er hoch geschätzt und verehrt. In der westlichen Theologie wurde er – außer in seiner führenden Rolle im sogenannten „Monotheletismusstreit“ – in breiteren Kreisen erst mit der umfangreichen Monographie Hans Urs von Balthasars’ (Kosmische Liturgie. Das Weltbild Maximus’ des Bekenners. Einsiedeln 1.1941, 2.1961 ) bekannt. Die vorliegende Arbeit versucht, einige Skizzen zum Leben, zum Denken und zur Frömmigkeit des heiligen Bekenners (+ 13. August) zu zeichnen. Aus der großen Fülle und Spannweite seiner „betenden“ Theologie wurden dabei zwei Schwerpunkte gesetzt: Einmal die bleibende theologische Leistung des Maximus in der Auseinandersetzung mit den Monotheleten und Monenergeten. Er widerlegte nicht nur deren Irrlehren, sondern führt dabei auch die Christologie des vierten ökumenischen Konzils von Chalcedon (451), mit dessen Lehre der einen „Person“ Jesus Christus, des göttlichen Logos, der in seinen zwei „Naturen“ „ungeteilt“ und „“unvermischt“ „subsistiert“ und die Christologie der Alten Kirche überhaupt zu einem Höhepunkt. Zum zweiten wurde versucht, die „Schau der Gestalt“ des hl. Bekenners durch Hans Urs von Balthasar in groben Zügen nachzuzeichnen. Dieser versuchte das Denken des Maximus in seinen Zusammenhängen zu erarbeiten und dessen wesentliche Leitmotive sichtbar zu machen, näherhin das Motiv der „Synthesis“, d.h. das „Einheit- vermittelnde“ und „Einheit-Schaffende“ in Wahrung der Eigenständigkeit der zusammenzuführenden Pole. Letzteres betrachtet von Balthasar im Dialog mit G. W. F. Hegel als die „Strukturformel der Welt“, als die „Weltformel“. Über die genannten Schwerpunkte hinaus wurden auch Vita, Werk und Rezeption des Maximus Confessor, sowie dessen Spiritualität beleuchtet, und versucht einen Blick ins Herz seiner Theologie zu wagen: Jesus Christus führt durch seine Menschwerdung das „gefallene“ Sein wieder zur „Fülle des Seins“: In und durch und mit seinem göttlichen und seinem menschlichen „Willen“, seinem bedingungslosen „Ja“ zu seiner Schöpfung und zum Menschen: in und durch und mit seiner Liebe, die er selbst ist: „Gott ist die Liebe“, „ho theos agape estin“, (1 Joh 4,16).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Theology Philosophy Christology Ancient Church Early Fathers The Council of Chalcedon Monotheletism Spirituality
Schlagwörter
(Deutsch)
Theologie Philosophie Christologie Alte Kirche Kirchenväter Konzil von Chalcedon Monotheletismus Spiritualität
Autor*innen
Dietmar Hörzer
Haupttitel (Deutsch)
Dogma und Frömmigkeit bei Maximus dem Bekenner
Paralleltitel (Englisch)
Dogma and devotion in the thought of Maximus confessor
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
85 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rudolf Prokschi
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.21 Griechische Philosophie, römische Philosophie ,
11 Theologie > 11.50 Kirchengeschichte, Dogmengeschichte ,
11 Theologie > 11.51 Frühes Christentum ,
11 Theologie > 11.57 Ostchristentum ,
11 Theologie > 11.61 Dogmatik, Konfessionskunde
AC Nummer
AC08087290
Utheses ID
5848
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
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