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Die ehemalige Augustiner-Eremitenkirche von Fürstenfeld in der Steiermark und ihre Klosteranlage
Studien zum Gesamtkunstwerk
Regina Hackl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Mario Schwarz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.66038
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20809.44164.608268-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der ehemaligen Augustinerkirche von Fürstenfeld in der Steiermark, einem ursprünglich spätgotischen, Ende des 18. Jahrhunderts barockisierten, seit Anfang des 19. Jahrhunderts profanierten und ab 1978 kulturell genutzten Kirche. Ebenso wird die ehemalige, dazugehörige Klosteranlage beleuchtet. Kirche und Kloster wurden 1362 von Herzog Rudolf IV. von Habsburg gestiftet und vom Bettelorden der Augustinereremiten besiedelt. Während das Kirchengebäude 1368 fertiggestellt und im gleichen Jahr eingeweiht wurde, dauerte es bis zur Fertigstellung der angrenzenden Klosteranlage wahrscheinlich bis über das Jahr 1400 hinaus. Mit Hilfe des Quellenmateriales und unter Einbeziehung des historischen und auch topographischen Kontextes wird in dieser Arbeit versucht, das Aussehen der Augustinerkirche und ihres Klosters zu beleuchten, da die Gebäude im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche kriegerische Handlungen, Katastrophen, gesellschaftliche Umbrüche und finanzielle Nöte mehrmals eine bauliche Wandlung durchlaufen mussten. Während von den Klostergebäuden heute nichts mehr vorhanden ist, zeugen sehr wohl die Kirche selbst, der prominente Rang ihres Stifters Herzog Rudolf IV. von Habsburg und die Tatsache, dass der Chor der Kirche mit aufwändigen Fresken ausgeschmückt wurde (und die wohl in Österreich als einzigartig anzusehen sind), von der ehemals großen Bedeutung der Bettelordenskirche in Fürstenfeld. Anhand von historischen Bildquellen und Grundrissen wird den Betrachter*innen das Bild einer kleineren Anlage mit zwei Klosterhöfen und einer Kirche präsentiert, die für den Wirkungsbereich von 12 Ordensmitgliedern ausreichend groß war. Die Lage der Gebäude wurde an die Topographie und baulichen Gegebenheiten des Ortes, direkt an der Stadt- bzw. Befestigungsanlage, angepasst. Obwohl am spätgotischen Kirchenbau im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Umbauten vorgenommen wurden oder mussten, sie schließlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts barockisiert wurde und heute stark restauriert ist, konnte sie dennoch von der Forschung der Gruppe der Saalkirchen zugeordnet werden. Diese Zuordnung bildete den Grundstein für weitere Betrachtungen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
architecture church building cloister
Schlagwörter
(Deutsch)
Spätgotik/Bettelordenskirche Augustiner-Eremiten Kloster Architektur Österreich Steiermark Johannes Aquila
Autor*innen
Regina Hackl
Haupttitel (Deutsch)
Die ehemalige Augustiner-Eremitenkirche von Fürstenfeld in der Steiermark und ihre Klosteranlage
Hauptuntertitel (Deutsch)
Studien zum Gesamtkunstwerk
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
180 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines ,
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.60 Baugeschichte: Allgemeines ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.70 Geschichte der Sakralbaukunst
AC Nummer
AC16250843
Utheses ID
58492
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1