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Race and gender in Jack Kerouac's "On the Road"
Michael Teufel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Alexandra Ganser-Blumenau
DOI
10.25365/thesis.66073
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20809.61064.764952-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Jack Kerouacs Roman On the Road wurde 1951 geschrieben und gilt allgemein als ein Klassiker im Bereich der “road novels” und als ein wichtiges Werk der Beat Generation. Die Aspekte des Rassismus sowie der Geschlechterdarstellung in Hinblick auf den Roman und dessen Charaktere gilt es zu untersuchen. Der Roman zeichnet ein eindeutiges Bild der Ungleichheiten sowohl zwischen Männern und Frauen, als auch zwischen Angehörigen der weißen Mehrheit und ethnischen Minderheiten. Es ist eine klare Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Charakteren zu beobachten: Männliche Charaktere sind mobil, aktiv und abenteuerlustig und repräsentieren den freien, ungebundenen und oft sorglosen Teil der Gesellschaft, während weibliche Charaktere stationär und häuslich sind und die Rolle der passiven und stillen Zuschauerinnen einnehmen. Diese ungleiche Rollen- und Machtverteilung war typisch für die Vereinigten Staaten in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts und spiegelt sich in vielen Beispielen von Alltagsrassismus, die Teil der Handlung sind, wider. Rassismus spielt eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Geschichte: “Weiß” scheint die dominante und erwünschte Daseinsweise zu sein, wobei im Verlauf der Geschichte deutlich wird, dass die Zugehörigkeit zur Gruppe der Weißen auch eine schwer zu überwindende Last sein kann. Obwohl es im Verlauf des Romans immer wieder Momente des Aufbegehrens gegen und der Ablehnung von Rassismus und Sexismus gibt, gelingt es den Figuren nicht, sich gegen die Konventionen und gesellschaftlichen Verhältnisse durchzusetzen. Indem sie es versäumen, diesen Konventionen und Bedingungen zu widersprechen, beteiligen sie sich an der Konstruktion und Verifizierung dieser sozialen Normen. Die vorliegende Diplomarbeit zeigt auf, dass On the Road von einer Ambivalenz zwischen dem Aufbegehren gegen sozio-politische Konventionen und der gleichzeitigen Reproduktion derselben geprägt ist.
Abstract
(Englisch)
Jack Kerouac’s novel On the Road is considered a classic example of road narratives. The story, which is loosely based on the travels of the author between 1947 and 1950, exhibits a variety of thematic and stylistic choices which are of great significance with respect to the issues of race and gender. Using these features, the representation of issues in the context of race and gender presented in the novel can be analyzed in terms of the historical and cultural background the story is set in. In addition, the roles of men and women in the novel are analyzed as well as the question how gender roles influence the course of the story. A clear distinction between male and female characters can be observed: Male characters are mobile, active and adventurous and represent the free, unattached and often carefree part of society, while female characters are non-mobile and domestic and take the role of passive and silent bystanders. In addition to gender inequalities, also racial disparities are depicted. Whiteness is represented as the dominant and desired form of being, although the novel also contains the notion that being white can be a burden which is difficult to overcome. While there are instances of rebellion and the rejection of racism and sexism throughout the novel, the characters fail to prevail against the conventions and social conditions. Instead, they adhere to these social norms and engage in acts of racism and sexism themselves. The identification and analysis of the ambivalence of rejection and reproduction of social conventions with regards to gender and race contained in On the Road is the central element of the present thesis.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Kerouac Race Racism Sexism Whiteness Minorities
Schlagwörter
(Deutsch)
Kerouac Rassismus Sexismus On the Road Minderheiten Weiße
Autor*innen
Michael Teufel
Haupttitel (Englisch)
Race and gender in Jack Kerouac's "On the Road"
Paralleltitel (Deutsch)
Rassismus und Geschlechterunterschiede in Jack Kerouacs "On the Road"
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
73 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alexandra Ganser-Blumenau
AC Nummer
AC16253399
Utheses ID
58526
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
