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Darstellung des Glücks im Ethikunterricht
eine inhaltlich vergleichende Schulbuchanalyse
Magdalena Gruber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Ethik für Schule und Beruf
Betreuer*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
Mitbetreuer*in
Viera Pirker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.66093
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28106.55531.754973-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Frage nach einem geglückten Leben und wie dieses zu erreichen sei, wurde bereits in der Antike der Menschheitsgeschichte gestellt und ist nach wie vor aktuell. Geht man davon aus, dass „Glück“ erlernbar oder zumindest trainierbar ist, kommt der Schule in diesem Bereich eine bedeutende Rolle zu. Die Beschäftigung mit dem Thema Glück findet sich unter anderem im Ethikunterricht wieder. Da Schulbücher in Anlehnung an den Lehrplan gestaltet sind, geben sie vor welche Inhalte vermittelt werden sollen. Um der Frage nachzugehen wie „Glück“ im Ethikunterricht dargestellt wird, bietet sich daher eine Analyse eines Ethikschulbuches an. Bei der Analyse soll konkret darauf eingegangen werden, welche Philosophen und damit welche Glückskonzeptionen vertreten sind. Darüber hinaus soll festgestellt werden, ob konkrete Faktoren genannte werden, die zu einem glücklichen Leben führen. Zusätzlich soll der Metafrage nachgegangen werden, welche Kompetenzen die Schüler und Schülerinnen beim Thema „Glück“ im Ethikunterricht erreichen sollen. Für die inhaltliche Analyse wurde eigens für diese Masterarbeit ein Kategoriensystem erstellt. Grundlage für die Erstellung des Kategoriensystems waren die Glückskonzeptionen bekannter Philosophen der Antike und der Neuzeit. Darüber hinaus wurden empirische Studien und neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Glücksforschung miteinbezogen. Die gebildeten Kategorien ermöglichen die Einschätzung der Schulbuchinhalte nach inhaltlicher Vollständigkeit. Bei der Analyse zeigte sich, dass die Glückskonzeption von Aristoteles als auch die Glückskonzeption von Epikur als Vertreter des Hedonismus in beiden Schulbüchern zu finden sind. Aufgrund der enormen Aufspaltung von Glückskonzepten ab dem Beginn der Neuzeit sind zwar in beiden Ethikschulbüchern neuzeitliche Glückskonzepte enthalten, jedoch kommt es zu keiner Übereinstimmung bei der Nennung von Philosophen. Deutlich wurde, dass in den Schulbüchern die Wissensvermittlung in Form von Faktenwissen mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Stattdessen liegt der Fokus auf der Schulung von Handlungskompetenzen. Dabei soll vor allem die Reflexionskompetenz gefördert werden. Damit zielt der Ethikunterricht darauf ab, die Reflexionsfähigkeit zu stärken, um eine gelingende Lebensführung möglich zu machen. Die dadurch in Gang gesetzte Persönlichkeitsentwicklung soll dazu führen, die individuellen Fundamente für Glück zu erkennen und zu fördern, um ein gelingendes und glückliches Leben führen zu können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ethik Schulbuchanalyse Glück Ethikschulbuch
Autor*innen
Magdalena Gruber
Haupttitel (Deutsch)
Darstellung des Glücks im Ethikunterricht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine inhaltlich vergleichende Schulbuchanalyse
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
140 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
11 Theologie > 11.79 Praktische Theologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16328703
Utheses ID
58545
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1