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Das Magische Moment und die Frage nach seiner medialen Wiederholbarkeit im transitorischen Kunstwerk
Alexander Kaimbacher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Isolde Schmid-Reiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.66194
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11484.82225.535474-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Magischen Moment als ein besonderes Ereignis am Theater. Es werden die Probleme gezeigt, die sich beim Einfangen theatralischer Ereignisse durch analoge und digitale Reproduktionstechniken ereignen. Thematisiert werden Streamen und aufgenommene Live-Events, die zugleich einen Verlust oder Gewinn für das gezeigte bzw. dargestellte Kunstwerkes bedeuten. Die Untersuchung nimmt ihren Ausgang, einen passenden Begriff für solche liminalen Erfahrungen zu finden und versucht die Besonderheiten für das Magische Moment zu beschreiben. Da es bislang keine Referenz-Arbeiten in der Literatur gibt, versucht eine empirische Feldforschung Antworten zu finden. Anhand von zehn Fragen wird das Verhältnis zwischen grenzüberschreitenden Erlebnissen und deren technischer Wiederholung untersucht, die die zentrale These der Arbeit formulieren: Durch die Transformation entsteht ein neues eigenständiges Kunstwerk, das sich mit einem Live-Erlebnis nicht vergleichen lässt. Das Magische Moment kann trotz Digitalisierung und Distanz zum Live-Erlebnis weiter existieren. Aufgrund seiner endlosen Wiederholungen ist es durchaus in der Lage, Wirt und Raum für das Atopische Continuum zu sein. Wo zunächst das Magische Moment als ephemeres Ereignis im transitorischen Kunstwerk zu stehen scheint, kommt ein Verdichten von Bildern und Erlebnissen hinzu, die über das Raum- und Zeitlose berichten. Diese einmalige Intensität des Zustandes überträgt sich durch ihre digitale Wiederholung in der medialen Welt. Das Ereignis folgt darin seinen eigenen Gesetzen, sodass Grenzen durchlässig werden und ein neues eigenständiges Kunstwerk sich etablieren kann.
Abstract
(Englisch)
A major motif of theatrical performance concerns the special circumstances of an outstanding event which the author here fore will call the magical moment or the atopic continuum. It deals with the problems which appear by catching real-time-events with digital methods of repetition. One of the aspects of this work concentrates on the problems of streaming and how this process adds and looses important valued qualities of live performance. The fact is, that a streamed version becomes a new piece of art, which is similar and different to the original at the same time. This work explores this process with help of an empirical research based on 10 questions about the magical moment. According to border experiences we try to observe the transformation of an artwork. The main thesis of the present research is, that transformation implies a new virtual artwork, which is not comparable to reality. But nevertheless, the magical spirit will survive in that new artificial piece locked in as an atopic continuum, which rebuilds art experiences in its own way. The volatile quality of the magic moment is gone, but its extraordinary single intensity transfers its digital repetition into the media world with its own rules and borders; so a new kind of art piece emerges.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
magical moment atopic continuum real-time-events live streaming digital repetition transformation of an artwork uniqueness virtual artwork autopoietic feedback loop
Schlagwörter
(Deutsch)
Magische Moment Atopisches Continuum Transitorisches Kunstwerk digitale mediale Wiederholbarkeit Live-Events Streaming Semiosphäre Autopoiesis Feedback-Schleife Elan Vital Rhizom Liminalität
Autor*innen
Alexander Kaimbacher
Haupttitel (Deutsch)
Das Magische Moment und die Frage nach seiner medialen Wiederholbarkeit im transitorischen Kunstwerk
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
108 Seiten, 278 Spalten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Isolde Schmid-Reiter
Klassifikationen
24 Theater > 24.01 Darstellende Künstler ,
24 Theater > 24.03 Theorie und Ästhetik des Theaters ,
24 Theater > 24.08 Theatersoziologie, Theaterpsychologie ,
24 Theater > 24.10 Schauspielkunst ,
24 Theater > 24.29 Theater: Sonstiges
AC Nummer
AC16182734
Utheses ID
58635
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1