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Motive im österreichischen Faustballsport
eine quantitative Erhebung unter österreichischen Faustballspielern und Faustballspielerinnen
Patrick Brandmayr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.66297
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20809.34246.307464-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Faustball ist die aktuell erfolgreichste Ballsportart und eine der erfolgreichsten Teamsportarten in Österreich. Dennoch ist dieser Sport, basierend auf der geringen medialen Präsenz, kaum bekannt. Warum beginnen Sportlerinnen und Sportler aber dennoch mit dem Faustball und welche Motive sind für die dauerhafte Ausübung verantwortlich? Mit dem Ziel der Beantwortung ebendieser Forschungsfrage, wurde für diese wissenschaftliche Arbeit ein Online-Fragebogen erstellt, welcher auf einem bereits mehrfach geprüften Forschungsinstrument aufbaut und durch eigene Erfahrungswerte sowie Wahrnehmungen von Experten und Expertinnen erweitert wurde. Durch eine Beantwortung dieses Fragebogens von aktiven, in Österreich lebenden, Faustballspielerinnen und Faustballspielern sollten unterschiedlichste Motive, sowie der Stellenwert des Faustballsports im Leben der Athleten und Athletinnen, analysiert und erforscht werden. Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass die mit Abstand größten Faktoren, die zum Einstieg in den Faustballsport führen, die drei Kategorien Freunde und Bekannte, Familie und Schule sind. Medien oder Hochschulen im Gegensatz dazu haben kaum einen Einfluss. Die wichtigsten Motive für die Ausübung des Faustballsports stellen jene der Gruppenzugehörigkeit, des Kontakts und der Leistung dar. Keine wichtige Rolle für die Teilnehmenden der Studie spielen all jene Motive, die den Kategorien Durchführbarkeit/Verfügbarkeit, Gesundheit und Aussehen und Anerkennung zugewiesen werden können. Der Umstand der mangelnden Popularität des Faustballsports wird von vielen Befragten kritisiert und ist generell ein großes Thema weltweit. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass für eine dauerhafte Ausübung die sozialen Motive von zentraler Bedeutung sind, wobei den befragten Personen die Gemeinschaft per se mindestens so wichtig ist, wie die Sportart selbst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motive Faustball
Autor*innen
Patrick Brandmayr
Haupttitel (Deutsch)
Motive im österreichischen Faustballsport
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine quantitative Erhebung unter österreichischen Faustballspielern und Faustballspielerinnen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
89 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikationen
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie ,
76 Sport > 76.13 Sportarten: Allgemeines
AC Nummer
AC16186164
Utheses ID
58728
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1