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Langzeitmonogamie bei Raben - Beeinflusst elterliche Fürsorge die Paarbindung?
Christian Ippisch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Bewegung und Sport UF Biologie und Umweltkunde
Betreuer*in
Thomas Bugnyar
DOI
10.25365/thesis.66390
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29535.84817.283068-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Masterarbeit liegt in der Beantwortung der Frage, ob die paarbindungsstärkenden Interaktionen Allopreening (gegenseitiges Putzen), Allofeeding (gegenseitiges Füttern) und Touching/Holding (gegenseitiges Berühren/Halten), sowie der Contact-Sit (körperliche Nähe: 0-10cm Entfernung) zwischen Rabeneltern unterschiedlich oft, gemessen an der Jungvögelanzahl, in kleinen oder größeren Familien auftreten. Um die Fragen beantworten zu können, wurde mit insgesamt sechs verschiedenen Rabenfamilien der Forschungsstation Haidlhof nahe Bad Vöslau (Niederösterreich) und der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau (Oberösterreich) zwischen 2018 und 2020 gearbeitet. Für dieses Projekt wurden eine Familie mit einem Jungvogel, eine Familie mit vier Jungvögel, zwei Familien mit zwei Jungvögel und zwei Familien mit drei Jungvögel untersucht. Von allen Individuen wurden für einen bestimmten Zeitraum von zwei Monaten täglich jeweils zwei Fokusprotokolle aufgenommen, die anschließend mit Hilfe eines Online- Programms („Loopy“) zum Kodieren von Verhaltensweisen kodiert wurden. Die gewonnen Daten wurden anschließend nach der Wochenanzahl und der Anzahl der Jungvögel (Einteilung in kleine Familien mit ein bis zwei Nachkommen und große Familien mit drei bis vier Nachkommen) korrigiert, sodass miteinander vergleichbare Werte entstanden. Es konnte gezeigt werden, dass paarbindungsstärkende Interaktionen zwischen den Rabeneltern in großen Familien (drei bis vier Jungvögel) häufiger auftretet als in kleinen Familien (ein bis zwei Jungvögel). Dies unterstützt die Hypothese, dass Eltern größerer Familien aufgrund der stressreduzierenden Funktion dieser Interaktionen, mehr Zeit in paarbindungsstärkende Mechanismen investieren als Eltern kleinerer Familien. Zudem konnte gezeigt werden, dass die Frequenz der paarbindungsstärkenden Interaktionen der Eltern mit zunehmenden Alter (und der daraus resultierenden größeren Selbstständigkeit) der Jungvögel steigt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
soziale Beziehung elterliche Fürsorge Monogamie soziale Kognition Kolkrabe
Autor*innen
Christian Ippisch
Haupttitel (Deutsch)
Langzeitmonogamie bei Raben - Beeinflusst elterliche Fürsorge die Paarbindung?
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
82 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Bugnyar
Klassifikationen
42 Biologie > 42.66 Ethologie ,
42 Biologie > 42.83 Aves
AC Nummer
AC16196392
Utheses ID
58813
Studienkennzahl
UA | 199 | 500 | 502 | 02
