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Kommunikation in der katholischen Kirche zu Zeiten von Corona und ihre Auswirkungen
Elvira Obermayer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
DOI
10.25365/thesis.66395
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14067.22531.695977-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Frühjahr 2020 breitete sich das – von China ausgehende – Virus SARS-CoV2, das die Viruserkrankung CoVid19 verursacht, weltweit rasant aus. Diese Pandemie führte dazu, dass fast alle Regierungen in ihren Ländern sogenannte Lockdowns verhängten, die von strengen Ausgangsbeschränkungen bis hin zu gänzlichen Ausgangsverboten reichten. Handel, Restaurants, Hotels und Schulen wurden geschlossen. Kultur- und Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Nur Geschäfte für den notwendigsten Bedarf wie Supermärkte, Bäckereien, Drogerien und Apotheken sowie die Post und Banken durften geöffnet bleiben. Viele der Menschen litten sehr unter diesen Maßnahmen. Vor allem Gläubige suchen in Zeiten von Krisen oftmals Trost und Zuflucht in ihrer Glau-bensgemeinschaft. Aber gerade zu Beginn des Lockdowns durften auch keine öffent-lichen Messen stattfinden, später nur mit einer begrenzten Teilnehmerzahl von maximal fünf Personen. Es stellte sich daher die Frage: Was passiert bzw. wie geht es den Men-schen, wenn die Gottesdienste plötzlich wegfallen? Unter dem Titel Kommunikation in der katholischen Kirche zu Zeiten von Corona und ihre Auswirkungen wurde eine empi-rische qualitative Studie erstellt. Mittels fragebogengeleiteter, erzählgenerierender Inter-views mit katholischen Würdenträgern wurden Daten erhoben, die Antworten auf die Forschungsfrage geben sollten. Viele Priester digitalisierten ihre Messen während des Lockdowns. Entweder übertrugen sie ihre Gottesdienste mit ihrem privaten Smartphone direkt via Livestream ins Internet, oder sie zeichneten sie mit einer Videokamera auf und veröffentlichten sie erst danach, so dass die Messen auch später noch online ange-sehen werden konnten. Viele Menschen haben sich sehr über dieses Angebot gefreut. Die Einschaltquoten waren teilweise sehr hoch. Ein wirklicher Ersatz für die Messen vor Ort war dies allerdings nicht, denn es fehlte das Feiern in der Gemeinschaft. Zudem wurde vor allem die ältere Generation damit vielfach nicht erreicht. Dennoch wird es immer wichtiger – auch für die katholische Kirche – im Internet präsent zu sein, denn viele Menschen sind auf der Suche und die Konkurrenz schläft nicht!
Abstract
(Englisch)
In Spring 2020 the Virus SARS-CoV2, causing the virus-based disease CoVid19, originated in China, spread worldwide rapidly. This pandemic lead to so called lock-downs in almost all countries imposed by their government, that means strict restric¬tions and sometimes even prohibition in exiting the house. Shops, restaurants, hotels and schools were closed. Cultural- and sport-events were cancelled. Only stores for the essential living like supermarkets, groceries, drugstores and pharmacies as well as post offices and banks remained opened. Very much people suffered a lot under these condi-tions. Especially believers are often looking for solace and refuge in their religious community. But just at the beginning of the lockdown it was not allowed to celebrate masses in public, later only with the restricted amount of the maximum of five people. Therefore, it raises the question: What happens and how are people feeling, when there is no worship service suddenly? Under the title Communication in the catholic church at the time of corona and its consequences a quality study was created. With question¬naire-leaded, narrative-generating interviews of catholic dignitaries data were collected, with the aim to answer the research question. Lots of priests were digitalising their mas¬ses during the lockdown. They either transmitted their worship services directly with their smartphone via livestream to the web, or they recorded them with a video-camera and published them afterwords, so that people could see them also later on in the net. Very much people enjoyed this offer. The audience rating was very high quite often. But it was not really a good substitute for the masses on-site, because the celebration in the community was lacking. Additionally, the elder generation couldn’t be reached quite well. However, it is always getting more important – also for the catholic church – to be present in the world wide web, because many people are looking for something and the competition never sleeps!
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Corona Virus SARS-CoV2 CoVid19 Lockdown catholic church masses woreship service priests livestream
Schlagwörter
(Deutsch)
Corona Virus SARS-CoV2 CoVid19 Lockdown katholische Kirche Messe Gottesdienst Priester Livestream
Autor*innen
Elvira Obermayer
Haupttitel (Deutsch)
Kommunikation in der katholischen Kirche zu Zeiten von Corona und ihre Auswirkungen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
VI, 313 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
AC Nummer
AC16231367
Utheses ID
58818
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
