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Das sogenannte generische Maskulinum in der „Zeit im Bild“-Berichterstattung des ORF
eine Analyse der Jahre 2000 bis 2020
Marcus Blecha
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Peter Ernst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.66403
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14067.13264.777420-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wird das sogenannte generische Maskulinum, seine Auswirkungen und seine Verwendung in der „Zeit Im Bild 1“-Berichterstattung des ORF behandelt. Es wird der aktuelle Stand der Wissenschaft aufgezeigt, der historische Weg zusammengefasst und der Diskurs um das gesamte Thema analysiert. Aus der Diskursanalyse lässt sich der Schluss ziehen, dass sogenannte generische Maskulina lediglich pseudogenerisch sind und dadurch Frauen sowie diverse Geschlechter gedanklich weniger miteinbezogen werden. In einem weiteren Schritt wird die Thematik auf die Mediensprache ausgeweitet und die Frage gestellt, in wie weit das sogenannte generische Maskulinum mit der Nachrichtensprache und ihrem Ziel, die Realität möglichst korrekt abzubilden, vereinbar ist. Es folgt eine korpuslinguistische Analyse von 70 „Zeit Im Bild 1“-Sendungen aus den Jahren 2000 bis 2020. Für die Studie wurde die Hypothese aufgestellt, dass in den untersuchten 20 Jahren eine Entwicklung weg von sogenannten generischen Maskulina und hin zu einer geschlechtergerechteren Sprache feststellbar ist. Dies konnte durch die Untersuchung bestätigt werden. Im Jahr 2000 lag der Durchschnitt der pauschal verwendeten Maskulina in den untersuchten Sendungen bei 1,53 pro Sendeminute. 2020 verringerte sich die Zahl um rund ein Drittel auf 0,98. Demnach ist zwar ein markanter Unterschied messbar, dennoch werden sogenannte generische Maskulina weiterhin sehr häufig benützt. Um diesen Trend, hin zu geschlechtergerechterer Sprache, weiter zu verstärken, braucht es Aufklärung über die negativen und vor allem ausschließenden Eigenschaften von sogenannten generischen Maskulina.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachwissenschaft Nachrichten Zeit Im Bild ORF Feministische Linguistik Geschlechtergerechte Sprache Gender Generisches Maskulinum Mediensprache
Autor*innen
Marcus Blecha
Haupttitel (Deutsch)
Das sogenannte generische Maskulinum in der „Zeit im Bild“-Berichterstattung des ORF
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Jahre 2000 bis 2020
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
IV, 119 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Ernst
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.01 Geschichte der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.30 Psycholinguistik: Allgemeines
AC Nummer
AC16213111
Utheses ID
58824
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1