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Ethische Aspekte im Zusammenhang mit der Dolmetschung von populistischen Reden
Christina Klein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
DOI
10.25365/thesis.69467
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11078.87233.228489-9
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Abstracts
Abstract
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Der Populismus als neuer politischer Zeitgeist hat den Sprachgebrauch verändert. Die vorliegende Masterarbeit beleuchtet zentrale ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Konferenzdolmetschen, die als Folge dieses Kulturwandels auftreten. Obwohl politisch radikale Diskurse Dolmetscher vor eine besondere persönliche und ethische Herausforderung stellen, wurde diesem Themenfeld in der translationswissenschaftlichen Forschung bisher wenig Platz eingeräumt. Im theoretischen Teil wird die Bedeutung der Sprache für das soziale Sein des Menschen aus verschiedenen historischen und gegenwärtigen sprachphilosophischen Blickwinkeln betrachtet. Des Weiteren wird – im Zusammenhang mit der diskursiven Konstruktion von Wahrheit und nationaler Identität – auf die Interdependenz zwischen Diskursen und gesellschaftlichen Realitäten eingegangen. Im empirischen Teil wird ein Korpus von drei Reden von Donald Trump diskursanalytisch nach dem Ansatz von Fairclough/Wodak strukturiert. Im Zuge der Erforschung, wie der Dolmetscher mit Aussagen im politisch radikalen Bereich umgeht, werden die dazugehörigen Dolmetschungen in Hinblick auf Abschwächung, Verstärkung sowie wörtliche Wiedergabe, analysiert. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass kein einheitliches Vorgehen erkennbar ist.
Abstract
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Populism as a new political normality has shaped discourse. This thesis sheds light on the key ethical issues related to conference interpreting that crop up as a result of this cultural shift. Although radical political discourses constitute a personal and ethical challenge to interpreters, little research has been done in the field of translation studies seeking to systematically explore this topic. In the theoretical part, the significance of language for the social being of human beings is described. Historical and philosophical perspectives set out a guiding and underlying framework for this approach. Furthermore, the interdependence between discourses and social realities is discussed in the context of the discursive construction of truth and national identity. In the empirical part, a corpus of three speeches given by Donald Trump is structured according to the Critical Discourse Analysis approach by Fairclough/Wodak. The corresponding interpretations are also analyzed in this context. The conducted research aims at disentangling the various strategies – attenuation, intensification or literal reproduction – applied by the interpreters. Conflicting findings indicate that there is no consistent approach to the interpretation of radical political discourses.
Autor*innen
Christina Klein
Haupttitel ()
Ethische Aspekte im Zusammenhang mit der Dolmetschung von populistischen Reden
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
160 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikation
> .00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC16421027
Utheses ID
58835
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
