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Aggressives Verhalten in Schule und Nachmittagsbetreuung
Ermittlung settingspezifischer Unterschiede im Verhalten der PädagogInnen
Barbara Hacker
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Dagmar Strohmaier
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6532
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29989.20317.413170-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Anhand der Befragung von 111 LehrerInnen und NachmittagsbetreuerInnen sollte festgestellt werden, welche Strategien im Umgang mit Bullying zum Einsatz kommen, ob das Geschlecht der SchülerInnen einen Einfluss auf die Wahl der Strategie hat und ob LehrerInnen und NachmittagsbetreuerInnen unterschiedliche Strategien einsetzen. Zudem wurde untersucht, welchen Einfluss die Berufserfahrung sowie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten Bullying zu stoppen und die Einschätzung des eigenen Wissens über das Vorgehen im Ernstfall auf die Wahrscheinlichkeit der Anwendung unterschiedlicher Strategien haben. Die PädagogInnen wurden mittels modifiziertem HBQ (Handling Bullying Questionnaire, Rigby & Baumann, in Druck) befragt. Zwei Vignetten dienen der Beschreibung eines Vorfalls zwischen Jungen sowie eines Vorfalls unter Mädchen. Im Anschluss an jede Beschreibung wurden die PädagogInnen gebeten ihr Vorgehen anzugeben. Die Faktorenanalyse ergab, dass die Dimensionen für die Vignette der Jungen und jene der Mädchen nicht vollständig übereinstimmen. Um Vergleichbarkeit der Vignetten zu gewährleisten, wurden daher Items und Dimensionen, die nicht übereinstimmen, entfernt. Zur Beantwortung der Fragestellungen wurde eine multivariate Messwiederholungs- Kovarianzanalyse mit einem Signifikanzniveau von p< .05 durchgeführt. Es zeigt sich, dass die verschiedenen Strategien mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit angewendet werden. Allerdings zeigen sich keine Unterscheide zwischen LehrerInnen und NachmittagsbetreuerInnen im Einsatz der Strategien. Mit zunehmender Länge der Berufserfahrung wird die Strategie mit dem Opfer arbeiten bei Vorfällen zwischen Mädchen mit größerer Wahrscheinlichkeit angewendet. Die Einschätzung des eigenen Wissens über das Vorgehen im Ernstfall sowie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten Bullying zu stoppen hat keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Anwendung der verschiedenen Strategien.
Abstract
(Englisch)
A multilevel design was conducted to test the hypotheses that different strategies are used by teachers and after- school care in intervening in cases of bullying, that these strategies differ according to bullying between girls and boys and that professionel experience, the rating of knowledge and the rating of abilities in stopping bullying, have influence on the probability of using different strategies. Data were gathered on 111 teachers and persons who care for pupils after school. Results indicate that strategies are used with different probability, but no differences between teachers and persons who care for pupils after school occur. Further no behavorial differences are detected according to aggressive behavior betweeen boys and girls. Professional experience influences the work with the victim in case of bullying between girls. Ratings of knowledge and abilities had no significant effect on the use of different strategies. Limitations and implications for future research are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
bullying teachers' behavior
Schlagwörter
(Deutsch)
Bullying LehrerInnenverhalten
Autor*innen
Barbara Hacker
Haupttitel (Deutsch)
Aggressives Verhalten in Schule und Nachmittagsbetreuung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ermittlung settingspezifischer Unterschiede im Verhalten der PädagogInnen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
121 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dagmar Strohmaier
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC07869942
Utheses ID
5887
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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