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Drei Hochzeiten und ein Todesfall
die Eheschließungen Edgiths, Adelheids und Theophanus im Vergleich
Jasmin Rubner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Clemens Gantner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.69545
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11090.96331.441830-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Aufstieg der Ottonen kann auch anhand ihrer Eheprojekte verfolgt werden. Vor allem herrschaftliche Erhöhungen wurden durch Hochzeiten markiert: Auf diesen Umstand wurde von der Forschung bisher zwar verwiesen, aber eine vergleichende, auf diese Perspektive fokussierte Betrachtung ist bislang ausgeblieben. Die vorliegende Arbeit untersucht die frühottonische Heiratspolitik des 10. Jahrhunderts und führt dabei aus, dass Ehen, wie auch Ehefeiern und -verhandlungen ein Mittel außenpolitischer Vernetzung waren. Sie betrafen aber auch innerdynastische Fragen wie etwa Nachfolgeregelungen. Die Eheschließungen Edgiths, Adelheids und Theophanus in das ottonische Haus werden unter Berücksichtigung ihrer Intentionen, Ausführungen und Folgen miteinander verglichen. Als Quellen für diese Untersuchung dienen in erster Hinsicht die historiographischen Berichte Widukinds von Korvei, Hrotsvits von Gandersheim, Liudprands von Cremona und Thietmars von Merseburg, die als Chronisten auf die Geschichte des ottonischen Königs- und später Kaiserhauses ausgerichtet waren. Ihre Berichte werden auf Gemeinsamkeiten, Widersprüche und Wertungen der Vermählung hin untersucht. Im Verlauf der Arbeit werden die Wichtigkeit verwandtschaftlicher Verbindungen, der herrschaftliche Rang der Ehepartner, die diplomatischen Beziehungen der beteiligten Dynastien sowie die von den Darstelllungen der Eheschließungen ausgehende narrative Wirkmacht expliziert.
Abstract
(Englisch)
The Ottonian family’s ascent to prominence can, amongst other factors, be traced back to their marriage projects. Weddings were especially used to denote the achievement of a higher rank: So far, several researchers have pointed this fact out, but a comparison focused on the marital aspect has failed to materialise. The paper at hand investigates the early Ottonians’ marriage policy and shows that marriages, as well as marriage negotiations and celebrations, were a means of networking in foreign policy. But marriages also concerned dynastic interests, such as succession plans. The marriages of Edgith, Adelheid, and Theophanu to the Ottonian dynasty are compared with each other, keeping the planners’ intentions, as well as the marriage’s executions and consequences in mind. The historiographical accounts of Widukind of Corvey, Hrotsvitha of Gandersheim, Liudprand of Cremona, and Thietmar of Merseburg are the primary sources used in this investigation, who were focused on the Ottonian dynasty’s royal, and later even imperial history in their function as chroniclers. The accounts of each wedding are compared regarding similarities, contradictions, and biases of their respective authors. In due course, this paper explains the importance of familial relations, the spouse’s noble rank, the diplomatic relations between the dynasties involved and the narrative power exerted by portrayals of marriage.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
marriage projects early Ottonian dynastie 10th Century
Schlagwörter
(Deutsch)
frühottonische Heiratspolitik Eheschließung Edgith Adelheid Theophanus 10. Jahrhundert
Autor*innen
Jasmin Rubner
Haupttitel (Deutsch)
Drei Hochzeiten und ein Todesfall
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Eheschließungen Edgiths, Adelheids und Theophanus im Vergleich
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
vi, 122 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Gantner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.01 Historiographie ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.31 Frühes Mittelalter
AC Nummer
AC16190886
Utheses ID
58986
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1