Detailansicht
Sportunfälle im professionellen Eishockeysport der Männer
Epidemiologie eines Vereins der Erste Bank Eishockey Liga der Saison 2019/20
Sandro Köchl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaft
Betreuer*in
Harald Tschan
DOI
10.25365/thesis.69590
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11097.34466.120173-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Verletzungen im Eishockey sowie dadurch entstehende Mehrkosten für Vereine gilt es durch zu entwickelnde Präventivprogramme und Fair-Play so gering wie möglich zu halten. Aufgrund dessen wurde im Zuge dieser Masterarbeit zuerst eine Übersichtsarbeit unter Berücksichtigung von Ein- und Ausschlusskriterien des professionellen Eishockeysports der Männer erstellt, anschließend die übermittelten Daten des EBEL- Vereins ausgewertet und mit der Übersichtsarbeit verglichen. Einheitliche Verletzungsdefinitionen und standardisierte Unfallfragebögen konnten nicht festgestellt werden. Dadurch erschwerte sich der Vergleich zwischen den unterschiedlichen Studien. Die Ergebnisse betreffend, haben Tormänner das geringste Verletzungsrisiko, verglichen mit den anderen Spielpositionen. Zwischen Stürmer und Verteidiger kann dahingehend in der Literatur keine klare Aussage getroffen werden. Die Auswertung des EBEL-Vereins zeigt jedoch ein erhöhtes Verletzungsrisiko für den Verteidiger links sowie den Mittelstürmer. Im Wettkampf ist das Risiko sich zu verletzten deutlich höher als im Training. Die „Verletzungen pro 1000 Eiszeit-Spieler-Spielstunden“ schwanken in der gesichteten Literatur zwischen 46,1 und 136,8 Verletzungen und die des EBEL-Vereins liegen bei 40,9 „Verletzungen pro 1000 Eiszeit-Spieler-Spielstunden“. Im Vergleich zur Literatur, wo Kopf, Knie, Schulter und Oberschenkel aufgrund von direktem Kontakt am verletzungsanfälligsten waren, wurden Hüfte, Knie, Schulter und Hand in der aufgezeichneten Saison des EBEL-Vereins am häufigsten verletzt. Somit spielte ein direkter Kontakt bei allen Verletzungen mit 76,9%, außer der Hüfte, die zu 80,0% ohne Kontakt verletzt wurde, die häufigste Verletzungsursache. Die Verletzungsart der verletzten Körperregionen stimmt großteils mit der Literatur überein. In der gesichteten Literatur als auch in der Auswertung des EBEL-Vereins wird knapp ein Drittel der Verletzungen durch unfaires Verhalten des Gegenspielers hervorgerufen.
Abstract
(Englisch)
In ice hockey, it is desired to keep injuries and subsequent additional costs for clubs as low as possible by developing preventive programs and promoting fair play. Therefore, the first step of this thesis was to prepare a review taking the inclusion and exclusion criteria of professional men's ice hockey into account. Second, the data provided by the EBEL club was evaluated and compared with the review. Uniform injury definitions and standardized accident questionnaires could not be identified, which rendered the comparison between the different studies more difficult. Regarding the results, goalkeepers have the lowest risk of injury compared to the other playing positions. The reviewed literature offers no clear statement when it comes to the risk of injury for forwards and defenders. However, the evaluation of the EBEL club shows an increased risk of injury for the defender on the left and the center forward. The risk of injury is significantly higher in competition than in training. "Injuries per 1000 ice-time-player game- hours" in the literature vary between 46.1 and 136.8 injuries and those of the EBEL club are 40.9 "injuries per 1000 ice-time player game-hours". While the head, knee, shoulder and thigh were most susceptible to injury due to direct contact according to the literature, the hip, knee, shoulder and hand were most frequently injured in the recorded season of the EBEL club. Thus, direct contact played the most common cause of injury in all injuries at 76.9%, except for the hip, which was injured in 80.0% of the cases without contact. The type of injury of the affected body part largely corresponds to the literature. In the literature reviewed as well as in the evaluation of the EBEL club, almost one third of the injuries are caused by unfair behavior of the opponent.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
ice hockey injuries professional
Schlagwörter
(Deutsch)
Eishockey Verletzungen professionell
Autor*innen
Sandro Köchl
Haupttitel (Deutsch)
Sportunfälle im professionellen Eishockeysport der Männer
Hauptuntertitel (Deutsch)
Epidemiologie eines Vereins der Erste Bank Eishockey Liga der Saison 2019/20
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
vi, 7-61 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
AC Nummer
AC16214356
Utheses ID
59067
Studienkennzahl
UA | 199 | 500 | 510 | 02
