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Die Schule für Dichtung in Wien
der Weg der "Mehrkommunikation"
Ekaterina Georgieva
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Thomas Alfred Bauer
DOI
10.25365/thesis.6572
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30040.89784.197766-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit versucht eine Annäherung an das Phänomen der Dichtung
am Beispiel der „schule für dichtung“ (sfd) und ihrem Anspruch Dichtung lehrbar
zu machen. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist von Interesse, wie
sich eine „schule für dichtung“ heute am Schnittpunkt von Sprache, Kunst,
Medien und Gesellschaft positioniert.
Es wurde versucht zu zeigen, dass Dichtung – am Beispiel der sfd – Teil medialer
Systeme geworden ist, die sie tendenziell zu einer intermedialen Form der
Kommunikation machen und dass sie vermittelt durch mediale Strukturen
Transformationsbewegungen unterworfen ist, die sie maßgeblich zum Thema
gesellschaftlicher Reflexionsprozesse machen.
Trotzdem erschöpft sich Dichtung nicht in ihrer Rolle als Folge kommunikativer
Akte. Im Sinne von H. Chopin ist Dichtung immer mehr als nur Sprache.
Die sfd bezieht sich wesentlich auf die Avantgardebewegungen und versucht
deren Anspruch im neuen Jahrtausend unter veränderten Bedingungen weiter zu
verfolgen. Deshalb wurde der Geschichte der sfd, ihren Vorbildern, der
Problematik der Lehr- und Lernbarkeit von Dichtung ebenso nachgegangen, wie
auf die verschiedenen kommunikationstheoretischen, medientheoretischen und
sprachphilosophischen Ansätze verwiesen wurde, um dem Thema der
Mehrkommunikation gerecht zu werden.
Abstract
(Englisch)
The following work attempts to approach the phenomenon of poetry as
exemplified by the sfd (schule für dichtung/vienna poetry academy), focusing on
making poetry teachable. From a science of communication perspective and a
contemporary standpoint, it is interesting to note the position the “vienna poetry
academy” (sfd) has made for itself at the interface of language, art, media and
society.
Using the “vienna poetry academy” as an example this work will try to show that
poetry has become a part of media systems. These systems have a tendency to
make poetry a multimedia form of communication. In this way poetry is subject to
transformations of media structures which, to a great degree, turn into a subject
of social reflections processes.
Despite this, poetry’s role is not only as the consequence of acts of
communications. According to H. Chopin, poetry is always more than just
language.
The “vienna poetry academy” essentially relates to the avant-garde movements
and pursues their claims, under changing conditions, in this new century. That is
why in order to justly cover the topic of multi-communication we must examine
the history of “vienna poetry academy”, its archetypes, the difficulties of the
teachability and learnability of poetry, in relation to different communication
theories, media theories, and liguistic-philosophical references.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
"vienna poetry academy" poési sonore poetry soundpoetry performance avantdarde communication multicommunication school academy multimedia media media system concrete poetry conceptual writing creative writing Jack Kerouac contemporary transformation media theory teachability-, learnability of poetry speech act
Schlagwörter
(Deutsch)
"schule für dichtung" Dichtung Kommunikation Multimedia Poesie konkrete-, laut-, visuelle Poesie poési sonore Schule Akademie Gedicht Kunst Literatur Kultur Österreich Wien wienerisch Sprache Code Kreativität Neue Medien Art Jack Kerouac Ide Hintze Schule für Dichtung Wienerisch Lehr- und Lernbarkeit Literatur Sprachkunst experimentelle Poesie Performance
Autor*innen
Ekaterina Georgieva
Haupttitel (Deutsch)
Die Schule für Dichtung in Wien
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Weg der "Mehrkommunikation"
Paralleltitel (Englisch)
The Vienna Poetry Academy ; the way of "Multicommunication"
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
149 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Alfred Bauer
AC Nummer
AC07835350
Utheses ID
5922
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
