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Sprache, Macht und Gewalt unter Frauen in Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale
Sophie Garger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Biologie und Umweltkunde UF Deutsch
Betreuer*in
Szilvia Gellai
DOI
10.25365/thesis.69864
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11132.14775.772853-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Margaret Atwood’s 1985 publizierten Roman The Handmaid’s Tale und beleuchtet die Frauenfiguren und deren Verhältnis zueinander. Die Kommunikation und die Aspekte Macht und Gewalt spielen dabei eine tragende Rolle. In Bezug auf Macht und Gewalt stützt sich die Arbeit auf Hannah Arendts theoretischen Ansatz. Des Weiteren wird zur Analyse der Kommunikation die Sprechakttheorie von John L. Austin eingesetzt. Passend dazu wurden zusätzlich ausgewählte Kommunikationsmodelle auf die Dialoge der Figuren angewandt. Die eigentliche Analyse, die alle theoretischen Gerüste miteinbezieht, erfolgt anhand der Diskursanalyse nach Michel Foucault. Dazu werden im Vorfeld die Textkorpora festgelegt. Die verschiedenen Diskurse werden dargestellt, einander gegenübergestellt und in Hinsicht auf die dystopische Gesellschaft des Romans gedeutet. Anhand dieses hegemonialen Diskurses werden die Gesellschafts- und Machtstrukturen des Romans dargelegt. Schlussendlich wird gezeigt werden, dass der hegemoniale Diskurs die Handlungsmöglichkeiten der Frauenfiguren einschränkt – sie werden dadurch voneinander isoliert. Vier zuvor festgelegte Thesen beschäftigen sich zum einen mit der Isolation dieser Frauenfiguren, womit auch Gruppenzusammenschlüsse verhindert werden. Zum anderen zeigt eine weitere These die vorhandenen Brüche im hegemonialen Diskurs und die rituelle Rahmung der Gewalttaten. Die letzte These behandelt das Verhältnis der Figuren untereinander, welches mithilfe von Sprechakten definiert wird. Vor dem Hintergrund wird schließlich auch auf den Mangel an Solidarität der Frauenfiguren untereinander hingewiesen.
Abstract
(Englisch)
The master thesis deals with Margaret Atwood’s novel The Handmaid’s Tale, published in 1985, and illuminates the female characters and their relationship to one another. Communication and the aspects of power and violence play a key role. Concerning power and violence, the thesis draws on Hannah Arendt's theoretical approach. Furthermore, it uses the speech act theory of John L. Austin to analyze communication and applies selected communication models to the characters' dialogues. The analysis itself, includes all theoretical frameworks and is based on the discourse analysis according to Michel Foucault. For this purpose, the text corpora are determined in advance. The existing discourses present and interpret the dystopian society of the novel. The social and power structures of the novel present the society based on this hegemonic discourse. Finally, it will be shown that the hegemonic discourse is largely responsible for the communication of the female figures. Four previously defined hypotheses deal on the one hand with the isolation of these female figures, which also prevents group mergers. On the other hand, the next thesis shows the existing breaks in the hegemonic discourse and the ritual framework for acts of violence. The last thesis deals with the relationship between the characters, which is defined with the help of speech acts. Against this background the lack of solidarity between the female figures is also pointed out.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
language power violence communication solidarity Margaret Atwood The Handmaid's Tale
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprache Macht Gewalt Kommunikation Solidarität Margaret Atwood The Handmaid's Tale
Autor*innen
Sophie Garger
Haupttitel (Deutsch)
Sprache, Macht und Gewalt unter Frauen in Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
97 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Szilvia Gellai
AC Nummer
AC16219398
Utheses ID
59514
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 506 |
