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Was Lehrwerke in der Sekundarstufe 1 für das Unterrichtsfach Deutsch können (sollen)
eine Bestandsaufnahme durch Lehrer*innenbefragung
Angelika Stallinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Deutsch UF Geographie und Wirtschaft
Betreuer*in
Jutta Ransmayr
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.69888
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11135.74675.418819-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Welchen Stellenwert Schulbüchern im Unterricht oder in der Unterrichtsvorbereitung einnehmen, hängt unter anderem vom Unterrichtsfach und vom Unterrichtsstil der Lehrperson ab. Ob und inwiefern das Schulbuch im Deutschunterricht ein Leitmedium darstellt und welchen Ansprüchen ein Schulbuch gerecht werden muss, wird in dieser Arbeit aufgedeckt. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Schulbuchnutzungsforschung, indem sie die Perspektive von acht Lehrpersonen der Sekundarstufe 1 ins Zentrum stellt und diese im Rahmen eines Leitfadeninterviews nach ihren Vorstellungen eines qualitativ hochwertigen Lehrwerks für Deutsch, sowie nach deren Verwendungsgewohnheiten befragt. Auch Schulbuchverlage können Schlussfolgerungen ziehen und im Idealfall die Ergebnisse dieser Arbeit bei der Erstellung von Schulbüchern miteinbeziehen. Zusammengefasst konnte festgestellt werden, dass sich die Vorstellungen der befragten Lehrkräfte stark voneinander unterscheiden, weshalb ein sehr flexibler Umgang mit dem Deutschbuch erforderlich ist. Durch das Auslassen von Seiten des Schulbuchs und die Ergänzung von zusätzlichen Materialien versuchen die Lehrpersonen einen individuellen, differenzierten, schüler*innenorientierten und ansprechenden Unterricht zu gestalten. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass die Integration von digitalen Inhalten in Schulbücher als wichtig empfunden wird, wobei in der Sekundarstufe 1 das Schulbuch als haptisches Werkzeug unersetzbar zu sein scheint.
Abstract
(Englisch)
The importance of schoolbooks in the classroom or in lesson planning depends among other things on the subject and the teaching style of the teacher. The aim of this thesis is to disclose whether and to what extent a textbook constitutes a key medium in German lessons and to what demands a schoolbook has to live up to. This paper contributes to the research into the use of schoolbooks by focusing on the viewpoints of eight teachers from lower secondary. During a guided interview these teachers were asked to express their requirements of a high quality textbook as well as how they use it in a German lesson. Schoolbook publishing houses can also draw conclusions and ideally include the findings of this paper in the creation of schoolbooks. In conclusion, the results show a wide diversity of expectations from the teachers questioned which is why a very flexible handling of the German textbook is required. By leaving out pages from the textbook and using additional materials, the teachers try to create an individual, differentiated, student-centred and appealing tuition. The results further indicate that the integration of digital contents in schoolbooks is considered to be important, although the schoolbook seems to be indispensable as a tactile tool in lower secondary.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Lehrwerke Schulbücher UF Deutsch
Autor*innen
Angelika Stallinger
Haupttitel (Deutsch)
Was Lehrwerke in der Sekundarstufe 1 für das Unterrichtsfach Deutsch können (sollen)
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Bestandsaufnahme durch Lehrer*innenbefragung
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
171 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jutta Ransmayr
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.20 Teilgebiete der Pädagogik ,
80 Pädagogik > 80.60 Schreibunterricht, Leseunterricht
AC Nummer
AC16227880
Utheses ID
59557
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 510 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1