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Die Praxis kommunaler Armenfürsorge im Oberösterreich der Zwischenkriegszeit
am Beispiel einer mikrogeschichtlichen Analyse in der Gemeinde Schönau im Mühlkreis
Benedikt Moser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Geographie und Wirtschaft UF Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Betreuer*in
Annemarie Steidl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.69914
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11138.27706.224720-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über die Praxis der kommunalen Armenfürsorge in Oberösterreich während der Zwischenkriegszeit. Anhand einer Mikrostudie in der Gemeinde Schönau im Mühlkreis sollen sowohl Handlungsmuster als auch Handlungsmöglichkeiten der kommunalen Armenfürsorge beispielhaft aufgezeigt werden. Bei dieser Studie, die sich auf Quellen aus dem Gemeindearchiv stützt, die sich wiederum aus Dokumenten der Gemeindeverwaltung und Interviewprotokollen mit Gemeindeangehörigen zusammensetzen, interessiert nicht die Geschichte der Untersuchungsgemeinde als solche, sondern wie Arme von einer ländlich-peripheren Gemeinde unterstützt wurden, beziehungsweise wie und ob diese mithilfe kommunaler Unterstützungsleistungen ihren Lebensunterhalt sichern konnten. Dabei werden in dieser Arbeit Hilfsleistungen an verschiedene Personengruppen, wie Alte, Kinder, vagierende Arme, etc. unter die Lupe genommen und es wird der Frage nachgegangen, mit welchen Unterstützungsleistungen von Seiten der Gemeinde der Armut dieser Gruppen begegnet wurde. Zwei Rahmenbedingen sind für die Praxis der Armenfürsorge von besonderer Bedeutung: Zum einen, das in Österreich bis 1938 gültige Heimatrechtsprinzip und die Gestaltung der Sozialpolitik des Bundes. Erst wenn das Heimatrecht in der Gemeinde nachgewiesen werden konnte und keine überregionalen Unterstützungsleistungen bezogen wurden, hatte man Anspruch auf Hilfe durch die kommunale Armenfürsorge. Durch diese Mikrostudie konnte gezeigt werden, dass bei Gewährung von Unterstützungsleistungen oder bei dessen tatsächlicher Höhe, sowohl individuelle als auch gruppenspezifische Faktoren gleichermaßen von zentraler Bedeutung sein konnten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Armenfürsorge Gemeindearmenfürsorge Einleger Armenhaus Armenrat Armenratsbeschlüsse Oberösterreich Zwischenkriegszeit
Autor*innen
Benedikt Moser
Haupttitel (Deutsch)
Die Praxis kommunaler Armenfürsorge im Oberösterreich der Zwischenkriegszeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel einer mikrogeschichtlichen Analyse in der Gemeinde Schönau im Mühlkreis
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
110 Seiten : Illustrationen, Karte
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annemarie Steidl
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC16310385
Utheses ID
59595
Studienkennzahl
UA | 199 | 510 | 511 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1