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Zivilgesellschaftliche Seenotrettung im europäischen Grenzregimes des Mittelmeeres
Andreas Klein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Petra Dannecker
DOI
10.25365/thesis.69985
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11148.67467.653830-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Zehn Jahre nach der strafrechtlichen Verfolgung der Cap Anamur im Jahr 2004, avancierten NGOs zu einem der wichtigsten Seenotrettungsakteur*innen des Mittelmeers. Die vorliegende Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen des europäischen Grenzre-gimes und den Auswirkungen dieser auf die Arbeit von zivilgesellschaftlichen Seenotrettungs-akteur*innen im Mittelmeer. Über die Analyse von schriftlichen Dokumenten durch die Me-thode der qualitativen inhaltlich-strukturierenden Inhaltsanalyse wurden Schlüsselereignisse innerhalb des Untersuchungszeitraumes von 2004 bis 2017 beleuchtet, und somit Rückschlüs-se über die signifikantesten Entwicklungen innerhalb der Thematik der Seenotrettung gezogen. Die Auswertung dieser qualitativen Studie zeigen, dass das europäische Grenzregime auch vor dem Hintergrund international verankerter Rechten und Obligation, Einfluss auf die Tätigkeit zivilgesellschaftlicher Akteur*innen im Mittelmeer nehmen kann. Durch eine voranschreitende exterretorialisierung und humanitarisierung der Mittelmeergrenze, die durch die Analyse der Abkommen zwischen Italien, der Europäischen Union und Libyen dargestellt wurde, wird der Handlungsraum von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der Seenotrettung im Mittelmeer zu-nehmend eingeschränkt, und ihr Weiterbestehen gefährdet.
Abstract
(Englisch)
Ten years after the criminal prosecution of the Cap Anamur in 2004, Non-Governmental Or-ganisations became one of the most important providers of Rescue at Sea in the Mediterranean Sea. The following thesis analyses the correlations between the measures of the european bor-der regime and their impact on the work of non-governmental organisations. Via the analysis of written documents through the implementation of the scientific method of qualitative con-tent structuring content analysis, key events have been highlighted regarding their influence on significant developments within the topic of rescue at sea. The evaluation of this qualitative study shows that the european border regime is able to influence the work of Non-Governmental Organisations even against the background of internationally recognized duties and laws. The advancing externalization and humanitarization of the Mediterranean border increasingly reduce the room to manoeuvre for civil society actors, and therefore threatens their existence.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
rescue at sea humanitarian work Non Governmental Organizations Mediterranean border
Schlagwörter
(Deutsch)
Seenotrettung humanitäre Arbeit Nicht Regierungsorganisationen Mittelmeergrenze
Autor*innen
Andreas Klein
Haupttitel (Deutsch)
Zivilgesellschaftliche Seenotrettung im europäischen Grenzregimes des Mittelmeeres
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
117 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Dannecker
Klassifikationen
AC Nummer
AC16453435
Utheses ID
59723
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
