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Analyzing code-switching practices in Austrian EFL and CLIL classrooms
a case study at lower secondary level
Patricia Plessl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Englisch UF Spanisch
Betreuer*in
Ute Smit
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70227
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11181.36234.295299-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Code-switching im Fremdsprachen- und CLIL-Unterricht ist ein wichtiger Forschungsbereich, da das Erlernen neuer Sprachen, und folglich Mehrsprachigkeit, zunehmend an Anerkennung gewinnt. Dier hier vorliegende Arbeit hatte zum Ziel, über den Einsatz der Muttersprache im Unterricht zu analysieren, zumal diese teilweise noch immer als reines Hindernis betrachtet wird. Daher wird die Muttersprache vermieden oder führt bei LehrerInnen, die diese verwenden, zu Schuldgefühlen. Dies stellt eine Hemmschwelle dar und beraubt die Lernenden kostbarer Inputs. Diese Arbeit basiert auf einer umfangreichen Studie, die sich aus Lehrer- und Schülerfragebögen sowie Unterrichtsaufnahmen mit dem Fokus auf Englisch- und Biologiestunden einer achten Schulstufe zusammensetzt. Die Ergebnisse verdeutlichen die Gegenwart der Muttersprache sowohl im Englisch-, als auch im CLIL-Unterricht, obwohl sich Häufigkeit und Gebrauchssituationen in gewissem Ausmaß unterscheiden. Außerdem veranschaulichen die Daten, dass sich nicht nur die LehrerInnen, sondern auch die SchülerInnen einen hohen Fremdsprachenanteil wünschen. Dennoch lehnen sie ein komplettes Verbot der Muttersprache im Unterricht ab. Der Wunsch des Gebrauchs der Muttersprache ist in den CLIL-Stunden etwas höher als in den Englischstunden. Im Allgemeinen betont die Studie die Nützlichkeit der Muttersprache, sowohl im Englisch- als auch im CLIL-Unterricht, sofern diese bedacht eingesetzt wird. Des Weiteren wird argumentiert, sich für dessen Einsatz keinesfalls schuldig zu fühlen und vor allem auf die Bedürfnisse der SchülerInnen einzugehen, die den Miteinbezug der Muttersprache beim Fremdsprachenlernen befürworten.
Abstract
(Englisch)
Code-switching in FL and CLIL classes is an important field of research, as becoming competent in more than one language, and thus being multilingual, is gaining growing recognition. This paper highlighted the need for elucidation since the use of the L1 in classrooms is sometimes still regarded as a mere drawback and, thus, avoided or, if employed, it might provoke feelings of guilt. This impacts teachers and deprives learners of valuable input. The thesis was based on an extensive study consisting of teacher and student questionnaires, in addition to classroom recordings, which focus on EFL and biology lessons of an eighth form. Altogether, the results revealed the presence of the mother tongue in both EFL and CLIL lessons, although the amount and the situations of use differ to some extent. Moreover, it was discovered that not only teachers but also students wish for a high percentage of FL. Yet, they disfavor a complete ban of the L1 in the classroom. When comparing the beliefs about EFL and CLIL, the desire for an employment of the L1 is slightly stronger in EFL lessons than in CLIL classes. All in all, this study emphasized the usefulness of the mother tongue in both EFL and CLIL classes, if integrated in a principled way, and it expressed the concern not to feel guilty about it. Additionally, it underlined the importance of adhering to the needs of the students who believe that a well-considered use of the L1 assists their FL learning.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
code-switching use of the mother tongue EFL CLIL teachers´ beliefs students´ beliefs
Schlagwörter
(Deutsch)
code-switching Gebrauch der Muttersprache EFL CLIL
Autor*innen
Patricia Plessl
Haupttitel (Englisch)
Analyzing code-switching practices in Austrian EFL and CLIL classrooms
Hauptuntertitel (Englisch)
a case study at lower secondary level
Paralleltitel (Deutsch)
Eine Analyse von code-switching in österreichischen EFL und CLIL Klassen
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Fallstudie in der Sekundarstufe 1
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
ii, 114 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ute Smit
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.43 Zweitsprachenerwerb
AC Nummer
AC16465986
Utheses ID
60177
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 529 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1