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Die filmästhetische Inszenierung von Grenze in Dokumentarfilmen/Reportagen am Beispiel des Eisernen Vorhangs zwischen der ČSSR und Österreich
eine filmdidaktische Aufbereitung der Grenzthematik
Annika Adler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Betreuer*in
Alexander Preisinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70230
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11182.56490.771239-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, mit welchen filmästhetischen Mitteln die Grenze zwischen der Tschechoslowakei und Österreich zur Zeit des Eisernen Vorhangs in dokumentarischen Filmen inszeniert wird. Außerdem wird gezeigt, wie das Thema Grenze im Bereich der Filmdidaktik im Unterricht des Faches Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung aufgearbeitet werden kann. Für die Untersuchung der filmischen Darstellung der Grenze des Eisernen Vorhangs wurde zuerst ein Einblick in den historischen Kontext des Eisernen Vorhangs zwischen Österreich und der ČSSR gegeben und der Grenzbegriff sowohl aus anthropologischer als auch aus politischer und sozialer Sicht aufbereitet. Eine weitere Voraussetzung für die Durchführung der Filmanalyse bildet die Auseinandersetzung mit der Filmtheorie mit Fokus auf die Filmästhetik. Die durchgeführte Filmanalyse ausgewählter Sequenzen von fünf dokumentarischen Filmen zeigte deutlich, dass die Inszenierung von Grenzen auf bestimmte filmästhetische Mittel aufbaut, welche einerseits den Realitätsanspruch hervorherben sollen und andererseits auch zur freien Meinungsbildung der Adressat*innen anregen können. Vor allem zeigten sich große Übereinstimmungen im Sinne einer differenzierten Darstellungsweise von imaginierter (erinnerter) und realer (gezeigten) Grenze. Letztlich liefert diese Arbeit einen Vorschlag für die Verwendung der analysierten Filme im Unterricht. Dargebracht wird ein filmdidaktisches, sich auf den Lehrplan der 7. und 8. Klasse Sekundarstufe II beziehendes Unterrichtsmodell mit Fokus auf die filmästhetische Inszenierung der Grenze des Eisernen Vorhangs sowie die Sichtbarmachung der Vielschichtigkeit von Grenzen. Ergänzend finden sich erweiternde Unterrichtsmodule, die beliebig an das Unterrichtsmodell angehängt werden können.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the question of the cinematic aesthetic means with which the border between Czechoslovakia and Austria, at the time of the Iron Curtain, is portrayed in documentary films. Furthermore, it should be shown, how the topic of borders in the field of film didactics can be incorporated into the teaching of history, social studies and politics Education. For investigating the filmic representation of the border of the Iron Curtain, first an insight into the historical context of the Iron Curtain between Austria and the Czechoslovakia was given and the concept of border, both from an anthropological as well as from a political and social point of view, was developed. Another prerequisite for carrying out the film analysis was dealing with film theory focusing on film aesthetics. The film analysis, carried out of selected sequences from five documentary films, clearly showed, that the staging of boundaries is based on certain film aesthetic means, which on the one hand are intended to emphasize the claim to reality and on the other hand can also encourage the addressees to form their own opinions. Above all, there were great similarities in the sense of a differentiated representation of imagined (remembered) and real (shown) boundaries. Ultimately, this work provides a suggestion for the use of the analyzed films in the classroom. A film didactic teaching model based on the curriculum of the 7th and 8th grade upper secondary level is presented with a focus on the film aesthetic staging of the border of the Iron Curtain and the visualization of the complexity of borders. Moreover, there are additional teaching modules that can be added to the teaching model as required.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
cold war borders iron curtain Czechoslovakia Austria film aesthetics film analysis history
Schlagwörter
(Deutsch)
Kalter Krieg Grenzen Eiserner Vorhang Tschechoslowakei Österreich Filmästhetik Filmanalyse Geschichtsunterricht
Autor*innen
Annika Adler
Haupttitel (Deutsch)
Die filmästhetische Inszenierung von Grenze in Dokumentarfilmen/Reportagen am Beispiel des Eisernen Vorhangs zwischen der ČSSR und Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine filmdidaktische Aufbereitung der Grenzthematik
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
166 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alexander Preisinger
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
15 Geschichte > 15.61 Tschechien, Slowakei, Ungarn ,
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik ,
81 Bildungswesen > 81.77 Sekundarstufe II
AC Nummer
AC16466087
Utheses ID
60189
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 511 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1