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The gender gap in negotiations
the role of ambiguity in job advertisements
Sophie Burger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Oliver Fabel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70261
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11188.14153.774654-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht geschlechterspezifische Unterschiede im Gehaltsverhandlungsverhalten, welche zu einschneidenden Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt führen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf transparenten Gehaltsverhandlungsmöglichkeiten in Stellenausschreibungen, wobei sowohl der Einfluss von expliziten Aufforderungen zur Gehaltsverhandlung auf die Initiierung der Verhandlung als auch auf die Wahrnehmung der Verhandelbarkeit des Gehalts beleuchtet wird. Um das entsprechende Verhalten zu untersuchen, wurde eine Vignetten-Studie durchgeführt, in welcher sich die Probandinnen und Probanden in das hypothetische Szenario einer Jobsuche begaben. Die Ergebnisse zeigten jedoch, dass die explizite Aufforderung zur Gehaltsverhandlung in der Stellenausschreibung, weder auf das Verhalten von Frauen noch auf das von Männern Einfluss hatte. Trotzdem konnten andere wissenschaftliche Erkenntnisse unterstrichen werden. Beispielsweise haben vergangene Möglichkeiten zur Gehaltsverhandlung einen positiven Einfluss darauf, ob Frauen das Gehalt als verhandelbar wahrnehmen oder nicht. Männer hingegen lassen sich von vergangenen Möglichkeiten zur Verhandlung nicht bzw. wenig beeinflussen. Dabei stellt sich die Frage, ob Frauen die Möglichkeit zur Verhandlung weniger oft geboten wird oder ob diese nur bei expliziten Aufforderungen die Möglichkeit wahrnehmen. Weiters konnten signifikante Unterschiede in Gehaltsvorstellungen und -forderungen zwischen den Geschlechtern festgestellt werden. Aus diesen Gründen müssen weitere Forschungsanstrengungen unternommen werden, um den Effekt von Gehaltstransparenz in Stellenausschreibungen zu untersuchen und eine Konvergenz der Verhandlungsdivergenzen zu erreichen.
Abstract
(Englisch)
Since women have been found to be less likely to negotiate initial wages, this paper emphasizes the influence of wage transparency in job advertisements and aims at examining the negotiation gender gap. By conducting an online vignette study, the impact of explicit statements regarding wage negotiability in a job advertisement on participants’ propensity to initiate negotiations and the perception of wage negotiability was investigated. Although the study revealed that the negotiability statement had no impact on women and men, results show that women have lower salary expectations and demand less within application processes. Furthermore, past opportunities to negotiate wages turned out to have a positive influence on female participants’ perception of wage negotiability. In comparison, men always perceive the initial wage offer as negotiable, regardless of past negotiation opportunities. This raises the question of whether women get offered the opportunity to negotiate less often or if such an opportunity has to be presented to them explicitly. Thus, future research must further investigate the effects of transparent wage negotiability on women and how the gender negotiation gap can be converged.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
gender negotiation gap pay gap negotiation ambiguity wage negotiability
Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Pay Gap geschlechterspezifische Unterschiede in Gehaltsverhandlungen Lohnunterschiede
Autor*innen
Sophie Burger
Haupttitel (Englisch)
The gender gap in negotiations
Hauptuntertitel (Englisch)
the role of ambiguity in job advertisements
Paralleltitel (Deutsch)
Geschlechterspezifische Unterschiede in Verhandlungen
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
iii, 70 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Oliver Fabel
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.50 Personalwirtschaft, Arbeitsökonomik: Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
AC Nummer
AC16467494
Utheses ID
60251
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1