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Change from within
a mixed-method evaluation of dialogical self in psychodramatic action
Mustafa Mohammed
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Joint Degree Programme MEi :CogSci Cognitive Science
Betreuer*in
Helmut Hlavacs
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70313
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11200.02134.454518-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ein Rollenspiel wird verwendet, um die Vielzahl der Positionen eines Spielers und die Interaktion dieser Positionen darzustellen und zu verkörpern. Das Spiel bietet eine sichere Umgebung, in der ein Spieler ein Thema aus verschiedenen Perspektiven erforscht. Die Motivation ergibt beruht auf dem Konzept der inneren Stimme, einem Werkzeug, das uns zur Verfügung steht und Zugang zu unseren Gedanken ermöglicht. Frühere Studien haben gezeigt, dass die innere Stimme eine Selbstregulierungs- und Selbststeuerungsfunktion haben kann. Diese innere Stimme kann dialogisch sein, so die Selbst-Dialogische Theorie (DST). Laut DST gibt es in einem Selbst eine Vielzahl von Positionen oder Stimmen, die in einer dialogischen Beziehung stehen. Insofern beinhaltet der innere Dialog Fragen und Antworten, Argumente und Gegenargumente oder Behauptungen und Negationen zwischen seinen Positionen. Eine Möglichkeit, den inneren Dialog auszulösen und zu externalisieren, besteht darin, die Rollen der verschiedenen Positionen mit einem Moderator oder Regisseur durchzuspielen, wie es im Psychodrama mit einer einzelnen Person verwendet wird. Psychodrama ist eine Methode der Kommunikation, in der spontanes Rollenspiel verwendet wird. Die Methode geht davon aus, dass Situiertheit, Verkörperung, Geschichtenerzählen und sozialer Kontext eine wesentliche Rolle beim Lernen spielen, was verwendet werden kann, um verschiedene Probleme anzugehen und zu lösen. Die Idee dieser Methode ist es, Dramen in dem Moment zu kreieren, ohne Skript oder Probe, und sich ausschließlich auf die spontane Kreativität der Spieler zu verlassen. Das Psychodrama stimmt mit der DST-Ansicht von der Vielfalt der inneren Positionen überein und nennt diese innere Anteile. Diese Studie erforscht die Rolle des dialogischen Selbst als Werkzeug zur Verhandlung eines Themas mit dem Ziel des Lernens. Die Methodik ist gemischt, quantitativ und qualitativ, was als Mixed-Methods-Konvergenz Embedded Design bezeichnet wird. Ein Quasi-Experiment wird mit einer Stichprobengruppe (24 Teilnehmer) durchgeführt. Vor und nach der Intervention werde die Teilnehmer gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, der Einstellungen und Perspektiven in Bezug auf das Thema abfragte. Die quantitativen und qualitativen Ergebnisse divergieren. Das quantitative Ergebnis zeigt keine statistische Signifikanz in Bezug auf die Wirksamkeit der Intervention, während das qualitative Ergebnis und die Meta-Inferenz Lerneffekte zeigen. Psychodrama ist eine individuell (oder gruppen)-zentrierte Aktivität, während ein Serious Game eine themen-zentrierte Aktivität ist. Die Veränderung im Psychodrama ist die Veränderung der Perspektive auf sich selbst und die persönliche Erzählung, während in Serious Games die Veränderung der Perspektive auf das Thema des Lerngegenstands ist. Obwohl die Intervention also psychodramatischen Theorien und Techniken folgt, eröffnet diese Art der Intervention die Möglichkeiten für ein breites Anwendungsspektrum im Bereich der Serious Games.
Abstract
(Englisch)
A role-playing game is utilized to enact and embody a player’s multiplicity of positions and the interaction of these positions. The play provides a safe environment in which a player explores an issue from different perspectives. The motivation is born from the concept of inner speech, a tool at our disposal and a way of accessing our thoughts. Past studies have shown that inner speech can have a self-regulation and self-guidance function. Inner discourse can be dialogical, according to the Self Dialogic Theory (DST). DST states that there is a multiplicity of positions or voices with a dialogical relationship in a self. In this sense, the inner dialogue includes questions and answers, arguments and counterarguments, or assertions and negations among its positions. One possibility to trigger and externalize the inner dialogue is to play the roles of the different positions with a moderator or director to facilitate the process, as used in one-to-one psychodrama. Psychodrama is a method of communication via spontaneous role-playing. It acknowledges that situatedness, embodied, story-telling, and social context, play an essential role in learning, and it can be used to address and solve various problems. The general idea of this method is to create dramas at the moment, without script or rehearsal, and to depend solely upon the spontaneous creativity of the players. Psychodrama agrees with the DST view of the multiplicity of inner positions and calls them inner parts. This study explores the role of a dialogical self as a tool to negotiate a topic for the goal of learning in a broad sense. The methodology is mixed, quantitative, and qualitative. A quasi-experiment is conducted on one sample group (24 Participants). Pre-and post-intervention, the participants are asked to fill out a questionnaire that assessed attitudes and perspectives related to the topic. The quantitative and qualitative findings diverge. The quantitative result shows no statistical significance re- garding the effectiveness of the intervention, while the qualitative result and the Meta-Inference show learning effects. Psychodrama is an individual (or group)- centered activity, while a seri- ous game is a topic-centered activity. The change in psychodrama is to one’s perspective to oneself and personal narrative, while in serious Play/games, the change is to one’s perspective to the theme of the learning subject. Thus, in spite of that the intervention does follow psycho- dramatic theories and techniques, it opens the possibilities for a wide range of applications in the realm of serious play/games.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Inner speech Dialogical self Role-play Serious play Psychodrama Mixed method 4E cognition
Schlagwörter
(Deutsch)
Inneres Sprechen Dialogisches Selbst Rollenspiel Serious Play Psychodrama Mixed Method 4E-Kognition
Autor*innen
Mustafa Mohammed
Haupttitel (Englisch)
Change from within
Hauptuntertitel (Englisch)
a mixed-method evaluation of dialogical self in psychodramatic action
Paralleltitel (Deutsch)
Veränderung von innen
Paralleluntertitel (Deutsch)
eine Mixed-Method-Evaluation des dialogischen Selbst in psychodramatischer Aktion
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
XI, 58 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Hlavacs
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie ,
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.31 Kognition ,
77 Psychologie > 77.34 Lernpsychologie
AC Nummer
AC16469903
Utheses ID
60398
Studienkennzahl
UA | 066 | 013 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1