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Combatting the "hidden crime" of human trafficking
limitations to national jurisdictions with special focus on Austria and possible ways of addressing human trafficking on an international level
Lisa Schüller
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang International Legal Studies [Berufsbegleitend]
Betreuer*in
Christina Binder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.70326
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11202.17384.361020-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Menschenhandel ist längst zu einem festen Bestandteil der „neuen globalen Wirtschaft" geworden. Nicht zuletzt aufgrund der außerordentlich hohen Dunkelziffern wird er häufig als „verstecktes Verbrechen“ bezeichnet. Während Opfer oftmals verhaftet, als illegale MigrantInnen inhaftiert oder wegen Straftaten wie Prostitution oder Dokumentenbetrug verurteilt werden, bleiben MenschenhändlerInnen selbst fast immer straffrei. Das allgemeine Versagen der Staaten sowohl bei der Identifizierung von Opfern als auch der strafrechtlichen Verfolgung von TäterInnen von Menschenhandel führt zu der Auffassung, dass die meisten Staaten nicht willens oder in der Lage sind, dem Phänomen Menschenhandel auf nationaler Ebene wirksam entgegenzutreten. Nicht selten wird argumentiert, nationale Regelungen zur Bekämpfung von Menschenhandel seien nicht geeignet, das komplexe Verbrechen sowohl im Hinblick auf die Strafverfolgung als auch auf den Opferschutz effektiv zu bekämpfen. Dies wirft die Frage auf, welche Möglichkeiten zur Bekämpfung von Menschenhandel sich auf internationaler Ebene bieten und ob eine verstärkte zwischenstaatliche Zusammenarbeit sowie Wege der internationalen Strafverfolgung dazu beitragen können, die Hindernisse und Herausforderungen nationaler Systeme zu überwinden. Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten rechtlichen, verfahrensrechtlichen und faktischen Hindernisse und Herausforderungen bei der nationalen Strafverfolgung von Menschenhandelsfällen sowie die Schwierigkeiten im Hinblick auf den Schutz von Opferrechten auf nationaler Ebene zu analysieren. Diese werden nachfolgend am Beispiel der Rechtslage in Österreich eingehend untersucht. Im Anschluss daran werden mögliche Wege zur Bekämpfung von Menschenhandel auf internationaler Ebene behandelt, bevor abschließend der Mehrwert eines solchen internationalen Ansatzes bewertet wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Menschenhandel
Autor*innen
Lisa Schüller
Haupttitel (Englisch)
Combatting the "hidden crime" of human trafficking
Hauptuntertitel (Englisch)
limitations to national jurisdictions with special focus on Austria and possible ways of addressing human trafficking on an international level
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
82 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christina Binder
Klassifikation
86 Recht > 86.84 Völkerrecht: Allgemeines
AC Nummer
AC16470354
Utheses ID
60430
Studienkennzahl
UA | 992 | 628 | |
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