Detailansicht
The effects of relationship and task conflict on emotional exhaustion and work engagement
conflict management and emotion regulation
Zinat Esbatilavasani
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium NAWI aus dem Bereich Naturwissenschaften (DissG: Psychologie NaWi)
Betreuer*in
Christian Korunka
DOI
10.25365/thesis.70469
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11215.41816.373252-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Konflikte sind unvermeidlich, wenn Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und unterschiedlichen Arbeitsstilen und Meinungen in Arbeitsgruppen zusammengebracht werden. Arbeitsgruppenkonflikte, die als "gruppeninterne Konflikte" bezeichnet werden, fallen typischerweise in zwei große Kategorien: Aufgabenkonflikte und Beziehungskonflikte. Trotz der weiten Verbreitung von Arbeitsgruppen als primäre Organisationseinheit ist wenig über die Auswirkungen der Konflikttypen auf (a) Indikatoren des Wohlbefindens bei der Arbeit und (b) den besten Umgang mit ihnen bekannt.
Diese kumulative Dissertation erweitert die bestehende Literatur um eine Reihe von drei Studien, die einen Einblick in die Einflüsse von Konflikttypen auf emotionale Erschöpfung und Arbeitsengagement geben, und wie diese Beziehungen durch Konfliktmanagement und Emotionsregulation moderiert werden. 1) Studie 1 ging der Frage nach, wie Emotionsregulation den Zusammenhang zwischen Beziehungskonflikt und emotionaler Erschöpfung moderiert und wie Konfliktmanagement den Zusammenhang zwischen Aufgabenkonflikt und Arbeitsengagement moderiert. 2) Mittels einer experimentellen Erhebung wurde in Studie 2 die Frage beantwortet, ob die Intensität (niedrig versus hoch) der beiden Konflikttypen eine Rolle spielt, um das Arbeitsengagement zu steigern und die emotionale Erschöpfung abzuschwächen und ob diese Zusammenhänge durch kooperatives versus kompetitives Konfliktmanagement moderiert werden. Um die Effekte der Emotionsregulation auf die Studienvariablen zu kontrollieren, wurde diese als Kovariate erhoben. 3) Studie 3 bot die erste Meta-Analyse von Aufgaben- und Beziehungskonflikten auf Wohlbefindensindikatoren einschließlich Arbeitsengagement, Burnout und psychophysiologische Symptome des Wohlbefindens.
Insgesamt wirft diese Dissertation Licht auf die unterschiedlichen Auswirkungen von Aufgaben- und Beziehungskonflikten auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung. Darüber hinaus hat sie gezeigt, dass die Konfliktintensität eine Rolle spielt. Sie zeigte auch, dass Konflikte handhabbar sind. Implikationen für das wissenschaftliche Wissen und die Managementpraxis werden diskutiert.
Abstract
(Englisch)
Conflict is inevitable when people of various backgrounds and different work styles and opinions are brought together in workgroups. Conflict in workgroups known as “intragroup conflict” have typically classified into two broad categories: task conflict and relationship conflict. Despite the proliferation of workgroups as a primary organization unite; the influence of conflict types on (a) well-being indicators at work, and (b) how they may be best managed are scarce.
This cumulative dissertation extends the existing literature by a set of three studies that provides insight into the influences of conflict types on emotional exhaustion and work engagement, and how these relations are moderated by conflict management and emotion regulation. 1) Study 1 addressed the question of how emotion regulation moderates the association between relationship conflict and emotional exhaustion and how conflict management moderates the association between task conflict and work engagement. 2) Using an experimental survey, Study 2 provided an answer to whether the intensity (low versus high) of the two types of conflict matters in order to boost work engagement and to attenuate emotional exhaustion and whether these associations are moderated by cooperative versus competitive conflict management. To control the effects of emotion regulation on the study variables, it was assessed as covariate. 3) Study 3 offered the first meta-analysis of task and relationship conflict on well-being indicators including work engagement, burnout, and psychological-physiological symptoms of well-being.
Overall, this dissertation sheds light on the distinct effects of task and relationship conflict on work engagement and emotional exhaustion. Furthermore, it demonstrated that conflict intensity matters. It also demonstrated that conflict is manageable. Implications for both scholarly knowledge and managerial practice are discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Relationship conflict task conflict emotional exhaustion work engagement conflict management emotion regulation
Schlagwörter
(Deutsch)
Beziehungskonflikt Aufgabenkonflikt emotionale Erschöpfung Arbeitsengagement Konfliktmanagement Emotionsregulation
Autor*innen
Zinat Esbatilavasani
Haupttitel (Englisch)
The effects of relationship and task conflict on emotional exhaustion and work engagement
Hauptuntertitel (Englisch)
conflict management and emotion regulation
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
X, 162 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Bettina Kubicek ,
Jürgen Glaser
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC16485820
Utheses ID
60606
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
