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„man nimmt es leichter an“
biographische Erfahrungen mit Tod und Sterben in der Langzeitpflege
Evelyn Hutter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Bettina Dausien
DOI
10.25365/thesis.70516
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11221.44595.132322-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Vorliegende Studie beschäftigt sich mit thanatologischen Erfahrungen von Pflegefachkräften in der Langzeitpflege. Mittels Orientierung am Forschungsstil der Grounded Theory Metho-dologie, Erhebung empirischer Daten in vier biographisch-narrativen Interviews und deren Interpretation anhand der Analyseschritte nach Dausien (1996) stellt sich heraus, dass sich vor- und außerberufliche Erfahrungen auf den beruflichen Umgang der Fachkräfte auswirken und umgekehrt. Diese Wechselwirkung wurde jedoch in der Ausbildung zur Pflegefachkraft bislang kaum bis gar nicht thematisiert und nur zum Teil durch spätere (freiwillige) Fortbil-dungen kompensiert. Die Fachkräfte verlassen sich aufgrund ihrer ständigen Konfrontation mit dem Tod in der Langzeitpflege sowohl auf institutionalisierte Handlungsmuster als auch auf selbstständig entwickelte Verhaltensstrategien, die ihnen im Umgang mit ihren Erfahrun-gen Unterstützung bieten. Kritische Seitenblicke auf einschlägige Lehrbücher und konkrete Hinweise auf curriculare Defizite sollen den theoretischen und praxisbezogenen Mehrwert dieser Untersuchung dokumentieren.
Abstract
(Englisch)
The present study deals with thanatological experiences of nursing professionals in long-term care. Using the research style of grounded theory methodology, collecting empirical data in four biographical-narrative interviews and interpreting them using the analysis steps according to Dausien (1996), it turns out that pre- and extra-professional experiences have an impact on the occupational interaction of the professionals and vice versa. However, this interaction has hardly or not at all been addressed in the training to become a nursing specialist and has only been partially compensated for by later (voluntary) further training. Due to their constant con-frontation with death in long-term care, professionals rely on both institutionalized patterns of action and independently developed behavioral strategies to support them in dealing with their experiences. Critical side glances at relevant textbooks and concrete indications of cur-ricular deficits will document the theoretical and practical added value of this study.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
death dying long-term care experience biographical research thanatology
Schlagwörter
(Deutsch)
Tod Sterben Pflege Pflegefachkraft Langzeitpflege Erfahrungen Biographieforschung Thanatologie
Autor*innen
Evelyn Hutter
Haupttitel (Deutsch)
„man nimmt es leichter an“
Hauptuntertitel (Deutsch)
biographische Erfahrungen mit Tod und Sterben in der Langzeitpflege
Publikationsjahr
2021
Umfangsangabe
193 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Bettina Dausien
AC Nummer
AC16487672
Utheses ID
60692
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
